Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (414)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Verrat um Assange

(77.C) Ecuador

...Entzug des Asylrechts



Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kap. Nr. 77-C >Verrat um Assange<:


Teil C: Verhaftung von Julian Assange durch die Londoner Polizei aus der Botschaft heraus am 11.04.2019. Der ecuadorianische Präsident Lenin Moreno hat ihm das Asylrecht entzogen, weil Assange sich angeblich resepktlos verhalten habe. Der Außenminister von Ecuador hat jedoch später erklärt, dass man Assange überhaupt loswerden wollte und ihm das Leben unerträglich gestaltet hat. Der UN-Sonderbeauftragte Nils Melzer hat dies durch seine Untersuchung in schrecklichster Weise verifiziert, was noch dargelegt wird.

Assange wird von drei Staaten gleichzeitig verfolgt und der vierte Staat (Ecuador) ist zu einem totalen Verräter an Julian Assange geworden. Assange lebt nun in Ungewissheit (auf dem Hintergrund von potenzieller Todesdrohung durch die USA). Auch Edward Snowden sagt, dass er nie mehr ohne Angst wird leben können. Die Aufkündigung des Asyls mit dem scheinheiligen Argument, Assange hätte Kautionsauflagen nicht eingehalten. Seit 11.04.2019 war Assange zunächst 50 Tage in Haft unter der illegitimen Gewaltherrschaft der britischen Justiz. Großbritannien hatte die Ausreise nach Ecuador verhindert gehabt, wo Assange eigentlich eingebürgert worden war. Deshalb kam es zu dem langjährigen Asyl in der Botschaft. Die Bedingungen des britischen Strafrechts sind schon als solche menschenunwürdig. Wie sich die britischen Behörden verhalten haben, als sie David Miranda (wegen seiner Verbindung zu Edward Snowden) in ihre Finger gekriegt haben, ist im Kap. Nr. 64-C >Zorn der Eliten< geschildert.

Die Haftbedingungen in den USA sind wohl noch schlimmer wie in GB, wie dies im Fall von Chelsea (Bradley) Manning nach Mai/2010 vom EU-Parlament untersucht und von 60 Mitgliedern als Menschenrechtsverletzungen beurteilt worden ist. Julian Assange würde in den USA nur ein Scheingericht mit Verhöhnung und einem ungerechten Urteil erwarten (wie dies JESUS CHRISTUS vor 2000 Jahren erleben musste). Der UN-Sonderbeauftrage Nils Melzer spricht schon von der Zeit in der Botschaft von jahrelanger psychischer Folter.

Als Julian Assange in dem Polizeiwagen abgeführt wurde, machte er bereits einen völlig verwahrlosten Eindruck durch den hinterwäldlerischen Bart wie ihn Obdachlose tragen (müssen). Der Philosoph Arthur Schopenhauer bezeichnete schon vor 160 Jahren die Rasur als das Abzeichen höherer Zivilisation, da alles Behaartsein tierischer Natur ist. Leider zeigte auch Assange Mimik den leichten Anklang von Geistesgestörtheit. Ausführungen über die forensische Psychiatrie nach dem Fall von Gustl Mollath.


FN: (Teil C): intentional. Arthur Schopenhauer. Behaartsein. Psychiatrie. Forensisch. Forensische Psychiatrie.


(77-C) >Verrat um Assange<


Ecuadors Verrat


Am 11.04.2019 ist es nun geschehen, dass Julian Assange von der Londoner Polizei aus der ecuadorianischen Botschaft heraus verhaftet worden ist, weil der Präsident Lenin Moreno (von Ecuador) ihm akut das Asylrecht entzogen hatte. Julian Assange habe sich respektlos und sehr aggressiv verhalten, wodurch er die Grundlagen des Asylrechts verletzt habe (dargelegt bei WIKIPEDIA). Später stellte sich jedoch durch Aussagen des Außenministers von Ecuador heraus, dass man Julian Assange überhaupt loswerden wollte, und ihm die Lebensbedingungen in der Botschaft so unerträglich gestaltet hat, dass sich Julian Assange vermutlich nicht anders zu wehren wusste als mit Aggressionen. Wie katastrophal seine Lebensbedingungen wirklich gewesen sein müssen, wird nirgendwo vollkommen deutlich gesagt, jedoch von dem UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer abstrakt angesprochen, was noch ausgeführt wird.


Bereits im Jul.2013 hatte ich doch allerdings auch zu Julian Assange in meinem Kapitel Nr. 62-A >Whistleblower< geschrieben, dass auch Assange immer noch bedroht sei durch propagierte Tötung (auch mit illegalen Mitteln), wie diese von den US-Militärs oder Geheimdiensten angewandt werden. Und ich schrieb: Diese Dinge sind unerträglich!


Nun hat sich der Fall von Julian Assange seit dem 11.04.2019 wiederum fast noch schwieriger gestaltet, als die Fälle von Edward Snowden und Chelsea(-Bradley) Manning. Denn Assange wird im Grunde genommen von drei Staaten gleichzeitig verfolgt, die sich gegenseitig in die Hände spielen: Es sind Großbritanien, Schweden und die USA, wobei der vierte Staat (Ecuador) letztlich nun zu einem totalen Verräter an Julian Assange geworden ist.


Im Kapitel Nr. 62-A >Whistleblower< hatte ich damals auf die emotionale Verfassung von Edward Snowden Bezug genommen, der im Jul.2013 auch nicht wusste, ob ihm Russland durch Putin wirklich Asyl gewähren würde. Solch eine Ungewissheit (auf dem Hintergrund der potenziellen Todesdrohung durch die USA) ist die lebendige Hölle und ich rekurrierte aus eigener Erfahrung auf mein Kapitel Nr. 12-C >Schwarzer Magier<, wo ich durch eine Arbeitsstelle in totale Bedrängnis gekommen war. Und Edward Snowden sagte damals, ihm sei jetzt bewusst geworden, dass er keine Sekunde dieses Lebens mehr ohne Angst sein wird. Jedoch scheint es glücklicherweise so (jedenfalls solange Putin im Amt ist), dass Edward Sowden zwar im Asyl, wenigstens aber nicht in einem Gefängnis leben muss.


Dies ist nun jedoch Julian Assange durch den Verrat von Ecuador am 11.04.2019 geschehen, was ungeheuerlich ist! Dabei hat Assange selbst alles getan, um genau solch ein Schicksal für sich abzuwenden. Julian Assange Situation war nun im Moment (Aussage am 06.06.2019) von extremer Ungewissheit geprägt. Der Verrat durch Ecuador liegt darin begründet, dass diese Regierung ein fest zugesagtes Asyl plötzlich unerwartet aufgekündigt hat, ohne dass ihm eine sichere andere Alternative angeboten worden wäre. Als m.E. scheinheiliges Argument wird dann angegeben, Assange hätte Kautionsauflagen nicht eingehalten. Nirgendwo wird vollkommen klar dargelegt, was Assange nun eigentlich so Schreckliches getan haben soll, welches die Aufkündigung des Asyls rechtfertigen würde. Man muss schon zehnmal zwischen den Zeilen von irgendwelchen journalistischen Darlegungen lesen, um auch nur im geringsten zu erahnen, was damit gemeint sein könnte.


Um zehn Ecken bekommt man dann heraus, dass er angeblich 2012 in London nach einer Freilassung auf Kaution nicht zu einer Gerichtsverhandlung erschienen sei, wie dies die britische Zeitung „Financial Times“ kurz erwähnt1. Dies ist sein einziges Vergehen, wodurch er nun sieben Jahre später urplötzlich am 11.Apr.2019 zu 50 Tagen Haft in einem Londoner Gefängnis verurteilt wurde und damit unter die illegitime Gewaltherrschaft der britischen Justiz geraten ist. Dass er 2012 nicht zu der Gerichtsverhandlung erschienen ist, lag ganz sicher bereits darin begründet, dass ihm schon da gedroht hätte, dass er von einer der beteiligten Staaten (illegitim) gefangen genommen worden wäre. Wie blöd hätte er dann sein müssen, dort wie Freiwild hin zu gehen?


Ein Leser (E.)2 schreibt als Kommentar zu einem Artikel von www.spiegel.de: Ecuador hat vermutlich eine Reihe von Rechten von Julian Assange verletzt. Er ist eigentlich in Ecuador eingebürgert worden und durfte nicht einfach ausgeliefert werden. Jedoch hat Großbritannien die Ausreise nach Ecuador verhindert und dadurch kam es zu dem Asyl in der Londoner Botschaft von Ecuador. Und der Leser (F.)3 ergänzt (ebenfalls zum Artikel auf www.spiegel.de): Nun haben sich mittlerweile die Regierungen in Ecuador geändert: Rafael Correa hatte Assange das Asyl gewährt. Die Regierung von Lenin Moreno spricht es ihm nun plötzlich ab und liefert Assange an Großbritannien aus.


Im übrigen soll Ecuador am Tag der Übergabe von Julian Assange an die bitische Polizei sämtliche Aufzeichnungen von ihm an die Amerikaner übergeben haben. Welch ungeheuerliche Abwesenheit von Rechtsstaatlichkeit ist das? Dies wurde thematisert in dem Interview mit MATHIAS BRÖCKERS auf YouTube durch den Moderator KEN FM; stammt aber eventuell von einem Leser (AV.) aus einem Kommentar4.


Die Bedingungen des britschen Strafrechts sind nun wiederum überhaupt sehr fragwürdig, wie dies der Leser (W.)5 ausführt:

a) In Großbritannien hat der Beschuldigte / Angeklagte überhaupt kein Schweigerecht. Schweigt er dennoch, wird ihm dies als Nachteil ausgelegt.

b) Als zweites muss der Beschuldigte sich selbst belasten (was völlig ungleich zum deutschen Strafrecht ist).

c) Drittens wird dem Angeklagten vorgeschrieben, wann, wie oft und wie lange er sich mit seinen Anwälten beraten darf.


Ein weiterer Leser (G.) schildert: Wer in Großbritanien in den Strafvollzug kommt, hat kein Anrecht auf Menschenrechte, da die Strafe im Vordergrund steht. Der Leser vertritt dann zugleich die Anschauung: Das Überleben und die Ordnung eines Staates seien weitaus wichtiger als das Leben eines Einzelnen6. Diese Anschauung teile ich nicht ohne weiteres: Denn was einem einzelnen Menschen als Unrecht angetan wird, dies wird der ganzen Menschheit (als gesamter Wesenheit) angetan.


Wie sich die britischen Behörden (hier wohl Polizeibeamte oder Kommissare) auf dem Londoner Flughafen verhalten haben, als sie David Miranda, der in Verbindung mit Glenn Greenwald, Laura Poitras und Edward Snowden stand, in ihre Finger gekriegt haben, ist geschildert in meinem Kapitel Nr. 64-C >Zorn der Eliten<. Noch während des Verhörs wurde ihm mit Haft gedroht, wo er selbst keinerlei Verbrechen begangen hatte. Bei Miranda gingen die Scotland-Yard-Agenten ein und aus, um sich bei der neunstündigen Befragung abzuwechslen.


In Teil 62-C >Whistleblower< hatte ich dann auch auf Chelsea Manning (die damals noch den männlichen Vorname Bradley trug) Bezug genommen, wobei Manning bereits seit Mai/2010 verhaftet worden war. Es ging besonders um die Videos über die Gräueltaten im Irakkrieg, veröffentlicht durch WikiLeaks.


Die Haftbedingungen in den USA wurden von 60 Mitgliedern des EU-Parlamentes offiziell als Menschenrechtsverletzungen beurteilt. Der Staatsanwalt hatte damals bei Manning auch eine absurd hohe Haftstrafe von mehr als 100 Jahren gefordert, so ähnlich wie jetzt bei Assange im Vorfeld der Anklagepunkte, wobei die Höhe von 175 Jahren nun noch wesentlich höher ist.


In 62-D >Whistleblower< ist auch geschildert, wie Edward Snwoden von den USA einfach die Staatsbürgerschaft entzogen worden war, damit er wie ein ausländischer Terrorist behandelt werden kann. In 62-D steht des weiteren, dass Snowden sich in den USA überhaupt vor einem Gericht nicht selbst verteidigen dürfte, da er nach dem Spionagegesetz angeklagt und verteidigt werden würde. Es würde ein reiner Schauprozess werden. Hier kann man sich vorstellen, was Julian Assange erwarten würde.


Diesen Schauprozess nach den christlichen Einweihungsstufen habe ich im Kap. Nr. 62-D >Whistlerblower< näher charkterisiert, insofern bei solchen Scheingerichten schon von vornherien auf ein ungerechtes Urteil abgezielt wird. Solch ein Scheingericht erfolgt nach dem Verrat mit anschließender Gefangennahme als zweiter Sufe des Leidensweges, wo der Mensch (wie JESUS CHRISTUS vor 2000 Jahren) verhöhnt und einem ungerechten Urteil ausgesetzt wird. (Die weiteren Stufen sind aus den Evangelien bekannt und in meinem Kapitel Nr. 26-D >Nachfolge Christi< dargelegt.)


Durch einen Besuch des UN-Sonderberichterstatters Nils Melzer (welcher aus der Schweiz stammt und perfektes Hochdeutsch spricht) zusammen mit zwei Ärzten im Londoner Gefängnis, wo Julian Assange seit dem 11.04.2019 einsitzt, lautet die Einschätzung über Julian Assange, dass sein Gesundheitszustand stark beeinträchtigt sei. Er weise alle Symptome jahrelanger psychischer Folter auf, wobei ein Leser (H.) aufmerksam macht, dass der Begriff „Folter“ hier nicht ganz korrekt sei, da „Folter“ immer intentional7 sein müsse, was hier so nicht der Fall gewesen sei.


Leider muss ich sagen, dass Julian Assange auf dem Foto, wo er in einem Polizeiwagen abgeführt wurde, völlig verwahrlost wirkte (natürlich vorwiegend durch diesen entstellenden hinterwäldlerischen Bart, wie ihn ja heute tausende von Männern tragen ohne Reflexion, wie ungepflegt dies aussieht). Sie sehen aus wie Obdachlose, für die solch ein Bart bisher auch ein notgedrungenes Markenzeichen war, weil sie nicht die Möglichkeit, die Kraft und die Motivation zur zivilisierten Rasur haben. Und so erweist sich eben doch der bereits vor über 160 Jahren getätigte Asspruch des deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer immer noch als zutreffend, dass die Rasur das Abzeichen höherer Zivilisation ist8, da alles Behaartsein zwangsläufig tierischer Natur ist9.


Erst am 06.07.2019 habe ich durch ein Interview (vom 05.07.2019) mit dem Autor MATHIAS BRÖCKERS auf YouTube (Moderator KEN FM)10 erfahren, dass man Julian Assange schon vor Wochen in der ecuadorianischen Botschaft den Rasierapparat (oder die Rasierklingen) weggenommen hatte, nicht aber, weil man eventuell mit Suizid bei ihm rechnete, sondern die Botschaft eben schon wusste, dass man ihn an die britische Polizei ausliefern würde und man wollte, dass er dort einen verwahrlosten Eindruck machen sollte. Wenn dies tatsächlich so war, so finde ich dies so ungeheuer perfide, dass mir die Worte fehlen; denn ich bin zwangsläufig auf diese Verwahrlosung hereingefallen. Es ist nun so, dass ich nach meinem Protokoll nicht mehr weiß, ob diese Aussagen mit den Rasierklingen von M. BRÖCKERS stammen oder von einem Leser (AT.).


Entscheidender aber bei Assange war dann auch seine Mimik, die bereits leider den leichten Anklang von beginnender Geistesgestörtheit aufweist. Vielleicht wird das seine Rettung sein, dass man ihn in irgendeine Psychiatrie11 abschieben wird, was natürlich in vielerlei anderer Hinsicht schrecklich ist. In Deutschland gibt es jedenfalls psychiatrische Kliniken, da werden die Menschen noch halbwegs mit Respekt behandelt.


Forensische Psychiatrie – der Fall Gustl Mollath


Allerdings – wie es das Schicksal wollte – sah ich mir zufällig am 20.06.2019 den Spielfilm12 >Gefangen – Der Fall K.< an, der einem authentischen Fall in der BRD nachgebildet war. Der Name des realen Falles tauchte dort jedoch absolut nicht auf, jedoch ahnte ich, um wen es sich dabei handelte; denn der Fall war mir aus der Realität bekannt. Bei den Recherchen stellte sich heraus, dass mich meine Erinnerung glücklichweise nicht im Stich gelassen hatte: Es handelte sich um Gustl Mollath, dessen perfide Ehefrau Petra ihn in die Psychiatrie gebracht hat, da er gedroht hatte, ihre finanziellen Machenschaften und die der damaligen bayerischen Hypo-Vereinsbank anzuzeigen. Ihr wollte er jedoch vorher den Ausstieg ermöglichen, was sie aber ablehnte.


Sie jedoch konterte damit, dass sie ihn (zwar nicht wegen Vergewaltigung, aber) wegen Misshandlung anzeigte, die er bis heute verneint. Obwohl alles dafür spricht, dass seine Ex-Frau Petra diesbzüglich lügt, da sie erst mehrere Monate nach den Vorfällen ein nachweislich fingiertes(!) Gutachten erbracht hat, glaubt das Gericht nicht Gustl Mollath sondern dieser betrügerischen Ehefrau. Wie gestört in ihrer Urteilsfähigkeit sind unsere Gerichte, nicht zu erkennen, wie fadenscheinig die Aussagen dieser perfiden Ehefrau sind, die bisher in keiner Weise für ihre gesamten Machenschaften zur Verantwortung gezogen worden ist. Bezüglich dieser angeblichen Misshandlung ist Gustl Mollath bis zum heutigen Tage (Aussage im Jun.2019) nicht freigesprochen, was aber sein Anliegen ist. Er war siebeneinhalb (7 1/2) Jahre nachweislich unschuldig in der Psychiatrie gefangen, wo er pro Tag mit 25,-- EURO entschädigt wird (was ca. 50.000,-- bis 60.000 EURO entsprechen soll).


Der Fall ist total kompliziert und pervers durch das unsägliche Versagen der verantwortlichen staatlichen und bankerischen Instanzen. Dann das Versagen der Strafvollzugsbehörden einschließlich der forensischen13 Psychiatrie14 und der beteiligten Ärzte und Gutachter. Die kankhaften Verwicklungen sind kaum zu ertragen, ganz besonders nicht der entscheidende Richter Otto Brixner, der von vorherein durch einen privaten Hintergrund völlig voreingenommen war.


Und ebensowenig zu ertragen ist die Bayerische Justizministerin Beate Merk, die mehrmals im Jahre 2012 kritisch interviewt wurde und die immer wieder aussagte: „Soweit die Behauptungen (über die Steuerhinterziehungen in Höhe von 18,5 Millionen DM der Hypo-Vereinsbank; Anm.d.Verf.) verfolgbar waren, haben sie sich nicht als wahr erwiesen“15. Dies wiederholte sie mit penetranter Permanenz, so dass man sich schon da fragte, wer gehört hier eigentlich in die Psychiatrie? Ihre Aussage bedeutet aber auch, dass ab dem Punkt, wo etwas nicht mehr verfolgbar war (bzw. nicht verfolgt worden ist), alles hätte wahr sein können! Das ist die deutsche Jurisprudenz!


Und weiter kaum zu ertragen ist der Psychiater Dr. Klaus Leipziger, der Gustl Mollath nur nach Aussagen von dessen Ex-Frau Petra als gemeingefährlich erklärt hat und ihn in die Psychiatrie einweisen ließ. Er ist praktisch Schuld an allen weiteren falschen Gutachten, die auf Basis seiner Aussagen erstellt worden sind und zu der Gefangennahme von Gustl Mollath geführt haben.


Forts. folgt in Teil D zum Kap. Nr. 77 >Verrat um Assange<.


1 Ein Beitrag der britischen Zeitung „Financial Times“ in einer Zusammenstellung (durch RUNE WEICHERT) von internationalen Presseartikeln auf https://www.stern.de mit dem Titel „Ein Justiz-Thriller alla John Grisham und ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“ vom 13.04.2019.

2 Darlegungen des Lesers (E.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

3 Darlegungen des Lesers (F.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

4 Interview auf YouTube mit MATHIAS BRÖCKERS, geführt von dem Moderator KEN FM (Familienname evt. JEBSEN) vom 05.07.2019; eventeull aus dem Kommentar eines Leser (AV.).

5 Darlegungen des Lesers (W.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

6 Darlegungen des Lesers (G.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

7 intentional: mit einer Intention (= Absicht, Vorhaben) verknüpft, zielgerichtet, zweckbestimmt (D/F/S.333).

8 Arthur Schopenhauer: 1788-1869, deutscher Philosoph. Hauptwerk: >Die Welt als Wille und Vorstellung<. Das Christentum lehnte er als unphilosophisch ab (MEYERS Taschenlexikon/S.618). - Aus welcher Literatur seine oben zitierte Aussage stammt, ist mir leider nicht bekannt (Anm.d.Verf.).

9 Behaartsein als Entsprechung zur niederen Natur: Diese Aussage entspricht wiederum vollkommen der esoterisch-mystischen Deutung von Haar, wonach dieses ein Symbol tierischer Eigenschaften darstellt (WEINFURTER/Mystische Fibel/S.107).

10 Interview (vom 05.07.2019) mit dem Autor MATHIAS BRÖCKERS auf YouTube (Moderator KEN FM); eventuell aus dem Kommentar eines Leser (AT.).

11 Psychiatrie ist die Wissenschaft von den seelischen Störungen, von den Geisteskrankheiten, von ihren Ursachen, Erscheinungen, Verlaufsformen, ihrer Behandlung und Verhütung (D/F/S.600). Der Begriff wird allerdings auch für die Örtlichkeit verwendet, in welcher Patienten behandelt werden (Anm.d.Verf.).

12 Der Film hieß >Gefangen – Der Fall K.< und wurde als Wiederholung auf ARTE gezeigt am 20.06.2019 um 20:15 Uhr. Die Hauptrolle spielte Jan Josef Liefers; die perfide Ehefrau wurde von Julia Koschitz gespielt.

13 forensisch: bedeutet: die Gerichtsverhandlung betreffend, gerichtlich (D/F/S.247).

14 forensische Psychiatrie: In meinem Fremdwörterbuch gibt es nur den Begriff der forensischen Psychologie, der a) bedeuten soll, dass psychologische Erkenntnisse in der Rechtspflege angewandt werden und b) es sich um eine Vernehmungstechnik bei Gericht handelt (D/F/S.247). Siehe jedoch die Fußnote zu „Psychiatrie“ und zu „forensisch“. Siehe insbesondere die Darlegungen im obigen Haupttext.

15 Aus dem Dokumentarfilm „Der Fall Mollath“ (Die Story im Ersten) der wohl von Report Mainz im Jahre 2013 gedreht worden war von den Autoren MONIKA ANTHES und ERIC BERES. - Es gibt auch noch einen weiteren Dokumentarfilm mit dem Titel „Mollath – und plötzlich bist du verrückt“ von 2015.