Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (412)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Verrat um Assange

(77.A) Einweihung

...Vergewaltigungs-Vorwürfe


Sonderbemerkung:

Das juristische Verfahren gegen Julian Assange in Schweden wegen eventueller Vergewaltigung wurde am 19.11.2019 eingestellt. Dies hilft ihm jedoch nun auch nicht mehr, wo er in Großbritannien inhaftiert ist und die USA nur darauf warten, ihn in die Hände zu bekommen. Danke an Schweden, welches ursächlich verantwortlich ist für den weitreichenden >Verrat um Assange<, wie ich mein Kapitel Nr. 77 betitelt habe.


Das Kapitel Nr. 77 >Verrat um Assange< besteht aus den zehn Teilen A bis J mit bestimmten Überschriften innerhalb des Textes, wobei jedes Teil circa sechs Seiten aufweist – unabhängig von inhaltlichen Zusammenhängen:


Prolog (= einleitender Teil eines Dramas)

Verfolgung, Verrat, Gefangennahme als Einweihungsstufen.

Vorwurf der Vergewaltigung.

Flucht in die ecuadorianische Botschaft.

Beugehaft von Chelsea (Bradley) Manning.

Verrat durch Ecuador.

Forensische Psychiatrie (der Fall Gustl Mollath).

Die Rolle des IWF-Kredites.

Vertreibung aus der Botschaft.

Gefahr der Auslieferung.

Gesundheitszustand von Julian Assange.

Verdienste von WikiLeaks und von Assange.

Kooperation mit russischen Hackern.

Fazit zu dem Verrat um Assange.

Rache wegen Wikileaks

Erosion des Sozialvertrages

Vernichtung der Existenz


Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kap. Nr. 77-A >Verrat um Assange<:


Teil A: Prolog wegen der ab 24.02.2020 zu erwartenden Gerichtsverhandlung mit Hinweis auf die neu ergänzten Teile 77-H+i+J. Mantram zur „Freilassung von Assange“ bzw. „keinesfalls eine Auslieferung an die USA“. Ergänzungen in Teil 77-H durch ein aktuelles Interview mit Nils Melzer vom 31.01.2020, durch den Aufruf von 130 deutschen Prominenten vom 06.02.2020; 13-minütiger Bericht im Auslandsjournal des ZDF am 12.02.2020 sowie verschiedene Leserkommentare.

Verfolgung, Verrat und Gefangennahme als Einweihungsstufen der Nachfolge Christi. Bei der Allmacht Gottes soll man als Mensch nicht für die Welt kämpfen. Julian Assange als Whistleblower. Verschiedene Fragwürdigkeiten in seiner Person. Julian Assange als australischer Politaktivist, investigativer Journalist und Mitbegründer von WikiLeaks, der Enthüllungsplattform. Vorwurf der Vergewaltigung in Schweden. Der gesamte Ablauf ist sehr konfus. Besonderheiten des schwedischen Sexualstrafrechts haben Julian Assange erst in diese vollkommen absurde Situation der Verfolgung gebracht. Die schwedischen Gesetze diesbezüglich sind total geistesgestört. Als Fazit muss man erkennen, dass Julian Assange überhaupt keinesfalls eine verbrecherische Vergewaltigung vollzogen hat, ja es gab überhaupt gar keine Vergewaltigung. Man muss annehmen, dass diese Pseudo-Vergewaltigungen instrumentalisiert worden sind, um in letzter Konsequenz Julian Assange an die USA ausliefern zu können. In Deutschland gab es den Fall des Metereologen Jörg Kachelmann, dessen Existenz durch die verberecherische Anklage der Frau fast ruiniert worden ist.

Genehmigte Ausreise von Schweden nach Großbritannien. Plötzlich internationaler Haftbefehl. Politische Intrige. Von Londoner Polizei gegen Kaution frei gelassen unter der Bedingung einer Fußfessel. Dann plötzliche Auslieferung nach Schweden durch Beschluss des High Court. Hier erst ist dann Julian Assange in die ecuadorianische Botschaft geflüchtet.


FN: (Teil A): Jörg Kachelmann.


(77-A) >Verrat um Assange<


Prolog (= einleitender Teil eines Dramas):

In diesem Kapitel geht es um das Schicksal von Julian Assange, wo bereits in dem Fazit von Teil 77-G (an dessen Ende; es folgen dann noch die Teile H, i + J) auf die bevorstehende Gerichtsverhandlung Ende Feb.2020 (konkret soll sie am Montag, 24.02.2020 beginnen) hingewiesen worden ist. Hier wird Julian Assange voraussichtlich nur ein Scheingericht mit einem ungerechten Urteil (nämlich der Auslieferung an die USA) erwarten.

Jedoch haben sich gerade noch rechtzeitig (nachdem im Grunde monatelang sich kein Mensch um Julian Assange gekümmert hat) wenigstens in Deutschland 130 Politiker, Künstler und Journalisten am 06.02.2020 dazu aufgerafft, unmittelbar Julian Assange Freilassung aus der britischen Gefangenschaft zu verlangen und mit dieser Forderung vor die Öffentlichkeit (u.a. in Fernsehsender-Nachrichten) zu treten1.


Dabei erklärte Ex-Außenminister Sigmar Gabriel, die Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens sei – offenbar aus politischen Gründen – nicht gewährleistet. Und Günter Wallraff, der Initiator des Aufrufs, ergänzte: Es gehe nicht nur um Assange selbst, sondern um die Verteidigung der Meinungs- und Pressefreiheit. Wenn Journalisten und Whistleblower befürchten müssten, die Aufdeckung staatlicher Verbrechen mit Einkerkerung oder ihrem Leben zu bezahlen, sei die vierte Gewalt mehr als in Gefahr, sagte Wallraff. Weiteres über diese Pressekonferenz ist dann in Teil 77-i thematisiert, und zwar auch die sehr erhellende Stellungnahme unserer deutschen bundesrepublikanischen Regierung.


Dann gab es am 12.02.2020 einen 13-minütigen Bericht im ZDF-Auslandsjournal mit dem Untertitel „Staatsfeind oder Folteropfer“ (natürlich ohne wesentlich weiterführende Informationen, aber immerhin nahm man sich überhaupt des Themas um Julian Assange an). Und es wurde ein kurzes Interwiev mit dem Vater John Shipton gezeigt, der seinen Sohn Julian Assange anscheinend am vergangenen Sonntag (ob damit nun der 09.02.2020 gemeint war, weiß ich nicht genau) im Gefängnis hat besuchen können2. Ich musste mir das Interview extra über die ZDF Mediathek anschauen, um seine Worte verstehen zu können, die mich dann doch berührt haben, weil man leider solche Worte über Julian Assange sonst nirgendwo lesen kann. Der Vater hofft nun, dass sich die öffentliche Meinung wenden werde. Und er sagte: Julian ist herzensgut, intellektuell stark, wahrheitsliebend, sehr entschieden und hart arbeitend. Und es gibt eine Bewegung, langsam, aber sanft wachsend, die zur Freiheit für Julian und zur Freiheit von anderen Journalisten führen wird“. Dies hoffe ich auch inständig!


Es ist mir nun ein Anliegen, mein aktuelles Posting des Kapitels Nr. 24 >Ashram< zu unterbrechen, und stattdessen das hiesige Kapitel Nr. 77 >Verrat um Assange< auch noch rechtzeitig vor dem 24.02.2020 einzuschieben und meine Leser zu bitten, mental sich damit zu befassen, dass man Julian Assangefreilassen muss“ und dass er zumindest „keinesfalls in die USA ausgeliefert“ wird. Und wenn die angesprochene mentale Befassung sich nur in dem Mantram „Freiheit für Assange“3 erschöpfen sollte, so ist dies schon sehr viel. Wer will und kann, sollte natürlich eventuell noch ausführlichere inhaltliche Affirmationen wählen, für die ich jetzt aber leider keine Vorgaben machen kann.


Und wenn man keine Abneigung dagegen hat, sollte man sich ein Foto4 aus jüngeren Jahren von Julian Assange ausdrucken, wo er noch so gut aussieht, wie er ganz sicher einst im geistigen Reich vor dieser jetzigen Inkarnation konzipiert worden ist, und nicht, wie man ihn nun durch die Verfolgung heruntergewirtschaftet hat, so dass er aussehen muss wie ein Obdachloser, weil man ihm die Rasiermöglichkeit in der ecuadorianischen Botschaft weggenommen hat. Ich selbst stehe sonst nicht unbedingt auf Fotos, aber um die eigenen Mantren authentischer anzubinden, würde ich dies in diesem Fall anempfehlen.


Obwohl ich in den Teilen A-G meines hiesigen Kapitels Nr. 77 im Prinzip alles Wesentliche (und noch mehr) über den >Verrat um Assange< zum 13.Jul.2019 zusammengetragen hatte, werde ich noch gewisse Aspekte ergänzen, die sich insbesondere durch umfangreiche Darlegungen von Nils Melzer (dem Sonderbeauftragten der UN gegen Folter) zusätzlich ergeben haben. Nils Melzer hat nämlich der Online-Plattform https://www.republik.ch erst noch am 31.01.2020 ein Interview gegeben, wo Details bezüglich der „konstruierten Vergewaltigungen“ authentisch angesprochen sind, da Nils Melzer selbst die schwedischen Originalunterlagen der Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichtsprotokolle lesen konnte; denn er beherrscht selbst die schwedische Landesprache vollkommen. Das Interview mit Nils Melzer wurde von DANIEL RYSER geführt, wobei ein YVES BACHMANN wohl Fotos machte5.


Da das Kapitel Nr. 77 >Verrat um Assange< das bisher letzte neu eingefügte Kapitel in diese Autobiographie war, ist es mir glücklicherweise (rein administrativ) möglich, das Kapitel um die Teile 77-H+i+J regulär zu verlängern, statt die einzelnen Teile innerhalb des Textes zu ergänzen, was meine Arbeit völlig erschwert hätte. Wer deshalb will, kann die aktuellsten Ausarbeitungen in den Teilen H+i+J vorrangig lesen. Natürlich empfehle ich ansonsten, die jeden Tag geposteten einzelnen Teile fortgesetzt regulär zu lesen.


Folgende Anmerkung muss ich wegen möglicher weiblicher Leser machen. Bei den zitierten Kommentaren von Lesern habe ich ausschließlich die männliche Form verwendet; denn ich konnte in den meisten Fällen an den oft eigenartigen Phantasie-Pseudonymen absolut nicht erkennen, ob dort auch (weibliche) Leserinnen geschrieben haben. Da ich sowieso kein Anhänger des Genderismus bin, sondern mich ausschließlich als männlich-weibliche Entität verstehe, kann ich nur um Verständnis dafür bitten.


Verfolgung, Verrat, Gefangennahme als Einweihungsstufen


Auch wenn ich in früheren Jahren die Kapitel Nr. 62 >Whistleblower< und das Kapitel Nr. 67 >Free Snowden< sowie das Kapitel Nr. 64 >Zorn der Eliten< einige Male ausgesetzt hatte, so war es mir aktuell im Jun./Jul.2019 ein Anliegen, doch ein ähnliches Thema wieder für die Autobiographie zu erarbeiten, und dies, obwohl meine spezifischen Leser nicht so 100 %-ig daran interessiert sind. Ich musste dies tun, um einem subjektiv empfundenen Auftrag gerecht zu werden – unabhängig von Resonanzen bei anderen Menschen.


Der esoterische bzw. spirituelle Hintergrund sind die Verfolgung, der Verrat und die Gefangennahme, welcher der >Whistleblower< Julian Assange aktuell (Aussage im Jun./Jul.2019) ausgesetzt ist, wobei diese Maßnahmen Einweihungsstufen der >Nachfolge Christi< (siehe Kap. Nr. 26-D) kennzeichnen. Der entscheidende Anlass, dass ich auf Julian Assange besonders aufmerksam wurde, lag an der Verhaftung durch die britische Polizei am 11.04.2019 aus der Botschaft in London heraus, nachdem ihm Ecuador das Asyl entzogen hat.


Gleichzeitig bin ich mit mir selbst bezüglich meiner Darlegungen von spiritueller Warte aus nicht vollständig im Einklang; denn in dem erst vor kurzem am 14.06.2019 geposteten Kapitel Nr. 69 >Allmacht Gottes< habe ich dort referiert, dass der Mensch gar nicht unbedingt direkt für die Welt und die Menschen kämpfen soll, weil dies eigentlich der CHRISTUS tut und man IHN diesbezüglich anrufen soll.

Jedoch bin ich mit dem furchtbaren Schicksal von Julian Assange (wie auch mit dem von Edward Snowden und dem von Chelsea Manning sowie mit dem von vielen anderen Menschen wie auch z.B. von Gustl Mollath) viel zu sehr identifiziert, als dass ich mich nicht gegen das Unrecht engagieren könnte.


Wie man schon aus dem Titel des Kapitels Nr. 77 ersehen kann, geht es um Julian Assange, den ich auch zu den >Whistleblowern< rechne, selbst wenn es verschiedene Fragwürdigkeiten in seiner Persönlichkeit geben mag. Und so habe ich auch versucht, allen mir bekannt gewordenen Facetten in diesem Essay Rechnung zu tragen, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Es ging mir insbesondere um die Zusammenstellung bestimmter Aspekte, die vielleicht dem einen oder anderen Leser so nicht bekannt sind, um auf die Brisanz seiner Verfolgung aufmerksam zu machen.


Julian Paul Assange ist ein australischer Politaktivist, investigativer Journalist, ehemaliger Computerhacker, Programmierer und Sprecher der Enthüllungsplattform WikiLeaks, die es sich zum Ziel gesetzt hat, geheimgehaltene Dokumente allgemein verfügbar zu machen. Er ist am 03.07.1971 in Australien geboren6, war von 1989 bis 1999 verheiratet, hat einen Sohn (Daniel Assange). Er hat mehrere Bücher geschrieben und gilt als Haupt-Mitbegründer von WikiLeaks (nach Darlegungen von WIKIPEDIA).


Meine primären Darlegungen habe ich nach aktuellen Presseberichten und deren Leserkommentaren gefertigt gehabt. Erst später habe ich dann überhaupt bei WIKIPEDIA die dort extrem ausführlichen Darlegungen sowohl über Julian Assange als auch über WikiLeaks nachgelesen, um eventuelle Lücken in meinen bisherigen Darlegungen zu schließen oder Fehler zu korrigieren.


Am 06.07.2019 gelangte ich dann noch an Darlegungen des Autors MATHIAS BRÖCKERS, der auch ein Buch zum Fall von Julian Assange geschrieben hat >Don`t kill the Messenger. Freiheit für Julian Assange<, was gerade erst veröffentlicht wird bzw. wurde7. Ich habe es aber nicht gelesen. Als Info zu dem Buch hat Mathias Bröckers dann einen Artikel bei https://www.heise.de verfasst mit dem Titel „Präzedenzfall WikiLeaks“, wo er einige neue Aussagen von Nils Melzer (dem UN-Folterexperten) ergänzt hat8, die BRÖCKERS in seinem Buch nicht mehr hat verarbeiten können. Und ich stieß dann auf ein längeres Interview bei YouTube, was ein gewisser KEN FM (Familiename evt. JEBSEN) mit Mathias Bröckers am 05.07.2019 geführt hatte9.


Leider war dieses Interview von dem Moderator nach meiner Anschauung nicht sehr professionell geführt, da dieser KEN dem M. BRÖCKERS permanent dazwischenredete. Es war kaum zu ertragen. Auch wurde die Dialogatmosphäre im Laufe der Zeit immer profaner, so dass der schwerwiegende Ernst der Angelegenheit (die gesamte Verfolgung von Julian Assange) sehr in den Hintergrund geriet. Meines Erachtens hat sich Mathias Bröckers (an dessen Ernsthaftigkeit ich sonst nicht zweifeln würde) von dem KEN unbewusst dazu verführen lassen. Parallel zu dem Interview las ich dann (fast stattdessen bzw. synchron dazu) die Leser-Kommentare und habe von diesen über mein Kapitel verstreut einzelne Aussagen zitiert.


Bezüglich der Darlegungen über WikiLeaks habe ich mich entschlossen, diese von WIKIPEDIA gar nicht extra zu berücksichtigen, da bestimmte minimal wichtigste Amerkungen darüber sich sowieso in meinem Text befunden haben. Und auch über Julian Assange habe ich nur so wenige Ergänzungen wie möglich von WIKIPEDIA verwendet, da ebenfalls das wesentlichste in meinem Text schon verarbeitet worden ist. Gleichzeitig war es bei den Ausarbeitungen praktisch unmöglich, sich nicht zu verzetteln, da viele reale Zusammenhänge so konfus in den Darstellungen sind, dass ich mehrmals in eine Krise geraten bin, und man nur erahnen kann, was real Julian Assange hat durchmachen müssen und weiterhin wird zu erleiden haben.


Amerkung zu einer Formalie: Ich habe verschiedentlich auf Leser-Kommentare zu den Online-Artikeln rekurriert. Dabei habe ich diese Leser mit (anonymen) Buchstaben differenziert, die einfach wie „durchnumeriert“ worden sind, um eine notwendigste Bezugnahme zu ermöglichen.


Vorwurf der Vergewaltigung

Ich fange hier nun meine Darlegungen bewusst gar nicht mit der Hauptsache (nämlich der politischen Verfolgung von Julian Assange) an, sondern mit den eigentlich sekundären Zusammenhängen, nämlich den Vorwürfen wegen der Vergewaltigung an zwei Frauen in Schweden. Auch wenn Julian Assange in verschiedener Weise ein vielleicht fragwürdiger oder nicht absolut integerer Charakter mit narzisstisch selbstdarstellerischen Zügen ist, so muss man sich m.E. letztlich jedoch seinem Verdienst durch WikiLeaks als Hauptaspekt zuwenden. Jedoch soll hier zunächst auf die vermeintlichen Vergewaltigungen Bezug genommen werden, weil durch diese Julian Assange eigentlich überhaupt erst in die gesamte missliche Lage gekommen ist.


Sollte Julian Assange tatsächlich ein oder sogar zwei verschiedene Frauen in Schweden vergewaltigt haben, so wären dies natürlich ahndungswürdige Verbrechen von ihm. Leider ist es so, dass ich es nach meiner Menschenkenntnis nicht ausschließen würde, dass so ein Typ wie Julian Assange (der von der italienischen Zeitung10 in „Corriere della Serra“ erwähnt wird, dass er einst wie ein Rockstar bekannt war) die beiden Frauen nicht zum Sex genötigt hat. Obwohl er im Prinzip hinreichend attraktiv wäre, dass Frauen freiwillig mit ihm Sex haben würden. Wie ich jedoch aus eigener Erfahrung weiß, sagt eine gewisse Attraktivität nichts darüber aus, dass jemand eine psychopathische Neigung zum Machtmissbrauch haben kann. Über die Selbsterfahrung von zwei verschiedenen Vergewaltigungen habe ich im Kapitel Nr. 7-H >Tyrannei< berichtet.


Diese Vergewaltigungsvorwürfe habe ich hier relativ kurz gehalten. Bei WIKIPEDIA sind diese sehr ausführlich (und mit vielen Einzelheiten) dargestellt, wobei die Chronologie dort teilweise so konfus ist, dass man sich nicht mehr ein noch aus kennt. Dies kann jedoch zu einem großen Teil an der Realität liegen, wo man nur schon verrückt werden kann, wenn man versucht, den Ablauf des ganzen Geschehens nachzuvollziehen. Um wie viel schlimmer muss es bereits Julian Assange gegangen sein, dies real so erleben zu müssen.


Tatsächlich muss man jedoch im Fall von Julian Assange mit einer gewissen Wahrscheinlicheit in Betracht ziehen, dass diese zwei Frauen von der schwedischen Staatsanwaltschaft für politische Interessen instrumentalisiert worden sind, um ihn nämlich an die USA ausliefern zu können, wenn er zum Zwecke der Gerichtsverhandlung nach Schweden zurückgekehrt wäre. Denn die schwedische Staatsanwaltschaft hatte bereits im Mai/2017 die Ermittlungen gegen ihn eingestellt gehabt. Jedoch hat die Anwältin von einer der zwei Frauen die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt. Und so hat die schwedische Staatsanwaltschaft einen neuen Haftbefehlt gegen Assange ausgestellt11.


Durch Leser-Kommentare erfuhr ich nämlich, dass Assange einer ersten Befragung bezüglich der Vergewaltigungsvorwürfe durchaus zugestimmt hätte, wenn diese Befragung in der Botschaft von Ecuador in London stattgefunden hätte, als er sich dort schon zum Asyl hingeflüchtet hatte. Denn für den Fall, dass er nach Schweden zurückgekehrt wäre, hatte ihm Schweden keine Grantie gewährt, dass sie ihn nicht an die USA ausliefern würden, obwohl ihm bereits da die Todesstrafe angedroht worden war12. Welcher Mensch hätte da in dem gleichen Fall eine Befragung nicht ebenfalls verneint? Nun wird ihm dies aber zum Vorwurf gemacht. Und es gibt immer wieder Leser (und auch Journalisten), die verlangen, dass Assange sich in Schweden hätte stellen sollen.


Ein anderer Leser (C.) des Spiegel-Artikels „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ klärt dann darüber auf, dass in Schweden selbst dann einvernehmlicher Sex als „Vergewaltigung“ gewertet wird, wenn beim Sex das Kondom abgeht und die Frau sich dabei als Vergewaltigte fühlt! Schweden sei ein durch und durch feministisch orientiertes Land, in welchem die Rechte der Männer kaum noch zählen würden13.


Wiederum ein weiterer Leser (D.) hat dann anscheinend durch Twitter überhaupt nähere Informationen (auch über den vollen Namen) der einen (vergewaltigten) Frau A., wobei ich diesen Namen jedoch hier jetzt bewusst nicht nenne, da ich die authentischen Schilderungen nicht belegen kann. Diese Frau A. hatte selbst bei Twitter diverse Zusammenhänge beschrieben gehabt, weil sie zunächst es wohl sogar „als eine gewisse Ehre“ (Ausdruck von mir; Anm.d.Verf.) angesehen hatte, dass Julian Assange, dessen Identität und Bekanntheit ihr bereits zum Zeitpunkt des Sex bewusst war, sich für sie interessiert hatte.


Sie war sozusagen „stolz“ darüber. Dann jedoch erfuhr sie, dass Julian Assange auch noch mit einer Bekannten von ihr ebenfalls Sex hatte. Da soll sie dann so beleidigt und eifersüchtig gewesen sein, dass sie a) einmal die Darlegungen auf Twitter gelöscht hat und b) die Vergewaltigungs-Behauptung veröffentlicht hat.

Und der Leser (D.), der diese Aussagen verfasst hat, meint, Assange sei wohl eher ein Opfer von Eifersucht geworden, statt dass er eine Straftat begangen habe14. (Und die zweite Frau ist dann vermutlich von einer Rechtsanwältin oder Staatsanwältin zu einer ebensolchen Vergewaltigungs-Behauptung gedrängt worden.)


Erst am 06.07.2019 habe ich durch Darlegungen bei MATHIAS BRÖCKERS gelesen, dass Nils Melzer berichtet hat, wie beide Frauen in Wahrheit nie beabsichtigt hatten, ein Verbrechen von Julian Assange zu melden, sondern beide Frauen seien von der eifrigen schwedischen Polizei dazu gezwungen worden15.


Ich habe dann selbst versucht, Näheres über die schwedische Rechtsprechung bezüglich Vergewaltigug zu erfahren, was jedoch für den Fall von Julian Assange leider nichts absolut Erhellendes aussagt. Jedoch wurde deutlich, dass solche Zusammenhänge total kompliziert sind, wie dies ja sowieso generell schon der Fall ist. Meines Erachtens gibt es nichts Schlimmeres, als dass eine Frau einen Mann zu Unrecht einer Vergewaltigung bezichtigt. Wie der Fall des Meteorologen Jörg Kachelmann gezeigt hat, kann eine ganze Existenz davon gefährdet sein. Seinen Fall habe ich im Kapitel Nr. 74-H >Blutmond & Hitze< erwähnt16.


Seit dem 01.07.2018 gibt es in Schweden nun ein Gesetz, welches Geschlechtsverkehr ohne ausdrückliche Zustimmung der Beteiligten als Vergewaltigung einstuft. Das bedeutet: für eine Anklage ist es nicht mehr notwendig, dass Gewalt oder Drohungen eingesetzt worden sind. Dadurch ist nun das Problem entstanden, dass Richter willkürliche Entscheidungen treffen können und Beschuldigte nachträglich schwer beweisen können, wie ein Einverständnis geherrscht hat. Der schwedische Anwaltsverband sieht deshalb diese Reform auch als sehr kritisch an17.

Jedoch bereits im Nov.2015 soll ausgesagt worden sein, dass Schweden eine feministische Regierung habe, welche die Gleichstellung der Geschlechter in den Mittelpunkt der nationalen und internationalen Arbeit stellt18.


Nach den sehr ausführlichen Darlegungen bei WIKIPEDIA musste ich nun definitiv feststellen, dass es sich bei beiden Frauen von Julian Assange keinesfalls um eine verbrecherische Vergewaltigung gehandelt hat, ja nach der bisherigen deutschen Rechtsprechung meines Erachtens um überhaupt gar keine Vergewaltigung. Und selbst Schweden spricht bei Julian Assange von minder schwerer Vergewaltigung (Haftbefehl vom 18.11.2010 nach WIKIPEDIA). Darum wird nun jedoch das ganze Drama gestaltet und eine unsägliche Tragödie hat dadurch begonnen.


Die schwedischen Gesetze bezüglich der Vergewaltigung halte ich für total geistesgestört. Jeder schwedische Mann muss ja schon wahnsinnig werden, wenn er sich nur einer Frau auf einen Meter nähert. Man kann jetzt schon prophezeien, dass die schwedische Bevölkerung aussterben wird, da bald keine Kinder mehr gezeugt werden können; denn vermutlich gelten ja diese völlig überzogenen Gesetze auch innerhalb einer Ehe. Jede Differenz, jeder Streit zwischen einem Mann und einer Frau kann von der Frau völlig missbraucht werden und es gibt genügend Frauen, die über ein entsprechendes bösartiges Potential verfügen.


Und man muss sagen: Das schwedische Volk hat es dann auch nicht besser verdient, wenn keine Kinder mehr gezeugt werden. Wenn ich ein schwedischer heterosexueller Mann wäre, würde ich auswandern oder zum Zölibat übergehen. Wie die ganze Angelegenheit jetzt bei Homosexualiät wäre – damit kann ich mich allerdings nicht befassen.


Das Schlimme aber ist, dass nun durch diese Pseudo-Vergewaltigungen tatsächlich Julian Assange in eine extreme Bedrohung geraten ist, und spätestens hier muss man vermuten, dass gefährliche politische Gegner von ihm und von WikiLeaks einfach nur auf so etwas Ähnliches gewartet haben, um Julian Assange in letzter Konsequenz in die USA ausliefern zu können.

Und beide Frauen machen sich mitschuldig an einem ungeheuren Verbrechen, was weit über jedes Maß hinausgeht und was durch nichts gerechtfertigt ist, wenn sie nicht doch noch eindeutig ihre Aussagen negieren und zuückziehen.


Flucht in die ecuadorianische Botschaft

Obwohl gegen Julian Assange seit Aug.2010 in Schweden ein Haftbefehl wegen dieser angeblichen Vergewaltigungen ausgestellt worden war, bekam er im Okt.2010 die offizielle Erlaubnis von der schwedischen Justiz, nach Großbritannien als freier Mann reisen zu dürfen. Dann jedoch stellte die schwedische Staatsanwaltschaft plötzlich im Nov.2010 einen internationalen Haftbefehl gegen ihn aus. Dieser Ablauf klingt nun auch schon nach einer politischen Intrige, um ihn wirklich international (und letztlich von den USA ausgehend) verfolgen zu können.

Julian Assange – noch völlig gesetzestreu – meldete sich daraufhin tatsächlich bei der Londoner Polizei, wurde aber am 16.12.2010 gegen Kaution freigelassen und musste allerdings eine Fußfessel tragen. Der Journalist Vaugham Smith beherbergte Julian Assange dann und bekannte sich öffentlich zu seiner Unterstützung.


Erst über WIKIPEDIA habe ich dann erfahren, wie der genaue Zusammenhang war, dass Julian Assange überhaupt in die ecuadorianische Botschaft geflüchtet ist. Es fanden nämlich monatelange Gerichtsverhandlungen in Großbritannien statt.


Denn Assange Anwälte hatten durch drei Instanzen gegen das Auslieferungsersuchen Schwedens geklagt, weil dieses nur von einer Staatsanwaltschaft gestellt worden war. Erforderlich wäre jedoch ein Ersuchen von einem ordentlichen schwedischen Gericht gewesen. Trotzdem entschied der britische „Supreme Court“ am 02.11.2011 in einer ungeheuerlichen Rechtsbeugung, dass man das Ersuchen der schwedischen Staatsanwaltschaft als hinreichend anerkenne. Es wurde einfach statt der englischen Version der EU-Auslieferungsverträge die französische Übersetzung als Grundlage genommen, wonach nun Staatsanwälte automatisch als unter die Gerichte subsumiert gelten19. Das Urteil des „Supreme Court“ war zwar am 02.11.2011 ergangen, jedoch wurde es erst durch Julian Assange Berufung dagegen (mit der er allerdings keinen Erfolg hatte) im Jun.2012 spruchreif.


Gerade noch rechtzeitig entzog sich jedoch Assange dieser Auslieferung (denn aus anderen Darlegungen weiß ich, dass Schweden ihm nicht zusicherte, ihn nicht an die USA auszuliefern, was Assange von Schweden aber als Zusicherung verlangte). Er entledigte sich am 19.06.2012 seiner elektronischen Fußfessel und flüchte in die Botschaft von Ecuador. Am 16.08.2012 wurde ihm dann auch dort das Asyl offiziell gewährt. Das britische Außenministerium erklärte, dass Assange sofort die Festnahme drohe, sobald er die Botschaft verlassen würde.


Es folgt Teil B zum Kapitel Nr. 77 >Verrat um Assange<.

 

1 Titel: „Vor Auslieferungsverfahren – Aufruf zur Freilassung von Assange“ vom 06.02.2020 auf https://www.tagesschau.de

2 ZDF-Auslandsjournal am 12.02.2020 mit dem Untertitel eines Beitrags über Julian Assange: „Staatsfeind oder Folteropfer“ um 22:15 Uhr; Moderation: Antje Pieper.

3 In Bezug auf das Mantram „Freiheit für Assange“ könnte man noch das Wort „JETZT“ (in großen Buchstaben gedacht) anschließen, da die geistigen Wesenheiten, die sich damit befassen, sich oft etwas Zeit lassen bzw. ein völlig anderes Zeitempfinden haben. Und ich selbst schließe noch den Heiligen Gruß an alle Mantren, womit man sich an die Höchste göttliche Urquelle wendet mit den Worten: „Kodoish, Kodoish, Kodoish Adonai Tsebaoth“ („Heilig, Heilig, Heilig ist der Herr, Gott der Heerscharen JHWH = Jod-He-Wod-He) und beende diese Sequenz mit den viermaligen Worten: AUM-EN, AUM-EN, AUM-EN und AUM-EN. (Wie sich dies alles begründet, ist in versch. Kapiteln dargelegt, u.a. im Kap. 40-B+G >Meditation<).

4 Solch ein Foto von Julian Assange gibt es auf https://www.heise.de zu dem Artikel von BULGAN MOLOR-ERDENE zu dem Artikel „Assange helfen – aber wie?“ vom 06.02.2020.

5 Der Titel des Artikels auf https://www.republik.ch lautet: „Ein mörderisches System: Konstruierte Vergewaltigung, manipulierte Beweise“. Das Interview mit Nils Melzer wurde von DANIEL RYSER geführt am 31.01.2020.

6 Am 03.07.2019 feierte der Vater John Shipton mit Unterstützern in Australien Julian Assanges Geburtstag. In Kap. 77-G ist geschildert, wie er seinen Sohn im britischen Gefängnis besucht hat und bei der australischen Regierung um Hilfe für ihn bittet.

7 MATHIAS BRÖCKERS: >Don`t kill the Messenger. Freiheit für Julian Assange<, Westendverlag 2019.

8 Mathias Bröckers: Titel „Präzedenzfall WikiLeaks“ als Artikel bei https://www.heise.de vom 05.07.2019.

9 Interview auf YouTube mit MATHIAS BRÖCKERS, geführt von dem Moderator KEN FM (Familienname evt. JEBSEN).

10 Aus einer Zusammenstellung (durch RUNE WEICHERT) von internationalen Presseartikeln auf https://www.stern.de mit dem Titel „Ein Justiz-Thriller alla John Grisham und ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“ vom 13.04.2019.

11 Darlegungen des Lesers (A.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

12 Darlegungen des Lesers (B.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

13 Darlegungen des Lesers (C.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

14 Darlegungen des Lesers (D.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

15 Mathias Bröckers: Titel „Präzedenzfall WikiLeaks“ als Artikel bei https://www.heise.de vom 05.07.2019

16 Der Meteorologe Jörg Kachelmann war wegen Vergewaltigungsvorwürfen angeklagt, dann freigesprochen worden und die verbrecherische Frau wurde wegen Falschbeschuldigung verurteilt (siehe Kap. Nr. 74-H >Blutmond & Hitze). Anscheinend hat er jedoch zwischenzeitlich wieder Fuß gefasst, insofern ich ihn selbst kurz als Moderator auf dem MDR-Sender (Mitteldeutscher Rundfunk) in der Sendung „Riverboat“ gesehen habe am 07.06.2019.

17 Artikel „Vergewaltigung neu definiert. Schweden führt neues Sex-Gesetz ein“ vom 01.07.2018 auf https://www.n-tv.de

18 Artikel über „Schweden: Frauen vergewaltigt, Behörden zu beschäftigt“ vom 15.12.2018 auf https://de.gatestoneinstitute.org .

19 Diese Darlegungen finden sich bei Mathias Bröckers: Titel „Präzedenzfall WikiLeaks“ als Artikel bei https://www.heise.de vom 05.07.2019.