Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (412)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Verrat um Assange (77.A) Einweihung

...Vergewaltigungs-Vorwürfe



Das Kapitel Nr. 77 >Verrat um Assange< besteht aus den Teilen A bis G mit bestimmten Überschriften innerhalb des Textes, wobei jedes Teil circa sechs Seiten aufweist – unabhängig von inhaltlichen Zusammenhängen:


Verfolgung, Verrat, Gefangennahme als Einweihungsstufen.

Vorwurf der Vergewaltigung.

Flucht in die ecuadorianische Botschaft.

Beugehaft von Chelsea (Bradley) Manning.

Verrat durch Ecuador.

Forensische Psychiatrie (der Fall Gustl Mollath).

Die Rolle des IWF-Kredites.

Vertreibung aus der Botschaft.

Gefahr der Auslieferung.

Gesundheitszustand von Julian Assange.

Verdienste von WikiLeaks und von Assange.

Kooperation mit russischen Hackern.

Fazit zu dem Verrat um Assange.


Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kap. Nr. 77-A >Verrat um Assange<:


Teil A: Verfolgung, Verrat und Gefangennahme als Einweihungsstufen der Nachfolge Christi. Bei der Allmacht Gottes soll man als Mensch nicht für die Welt kämpfen. Julian Assange als Whistleblower. Verschiedene Fragwürdigkeiten in seiner Person. Julian Assange als australischer Politaktivist, investigativer Journalist und Mitbegründer von WikiLeaks, der Enthüllungsplattform. Vorwurf der Vergewaltigung in Schweden. Der gesamte Ablauf ist sehr konfus. Besonderheiten des schwedischen Sexualstrafrechts haben Julian Assange erst in diese vollkommen absurde Situation der Verfolgung gebracht. Die schwedischen Gesetze diesbezüglich sind total geistesgestört. Als Fazit muss man erkennen, dass Julian Assange überhaupt keinesfalls eine verbrecherische Vergewaltigung vollzogen hat, ja es gab überhaupt gar keine Vergewaltigung. Man muss annehmen, dass diese Pseudo-Vergewaltigungen instrumentalisiert worden sind, um in letzter Konsequenz Julian Assange an die USA ausliefern zu können. In Deutschland gab es den Fall des Metereologen Jörg Kachelmann, dessen Existenz durch die verberecherische Anklage der Frau fast ruiniert worden ist.

Genehmigte Ausreise von Schweden nach Großbritannien. Plötzlich internationaler Haftbefehl. Politische Intrige. Von Londoner Polizei gegen Kaution frei gelassen unter der Bedingung einer Fußfessel. Dann plötzliche Auslieferung nach Schweden durch Beschluss des High Court. Hier erst ist dann Julian Assange in die ecuadorianische Botschaft geflüchtet.


FN: (Teil A): Jörg Kachelmann.


(77-A) >Verrat um Assange<


Verfolgung, Verrat, Gefangennahme als Einweihungsstufen


Auch wenn ich in früheren Jahren die Kapitel Nr. 62 >Whistleblower< und das Kapitel Nr. 67 >Free Snowden< sowie das Kapitel Nr. 64 >Zorn der Eliten< einige Male ausgesetzt hatte, so war es mir aktuell im Jun./Jul.2019 ein Anliegen, doch ein ähnliches Thema wieder für die Autobiographie zu erarbeiten, und dies, obwohl meine spezifischen Leser nicht so 100 %-ig daran interessiert sind. Ich musste dies tun, um einem subjektiv empfundenen Auftrag gerecht zu werden – unabhängig von Resonanzen bei anderen Menschen.


Der esoterische bzw. spirituelle Hintergrund sind die Verfolgung, der Verrat und die Gefangennahme, welcher der >Whistleblower< Julian Assange aktuell (Aussage im Jun./Jul.2019) ausgesetzt ist, wobei diese Maßnahmen Einweihungsstufen der >Nachfolge Christi< (siehe Kap. Nr. 26-D) kennzeichnen. Der entscheidende Anlass, dass ich auf Julian Assange besonders aufmerksam wurde, lag an der Verhaftung durch die britische Polizei am 11.04.2019 aus der Botschaft in London heraus, nachdem ihm Ecuador das Asyl entzogen hat.


Gleichzeitig bin ich mit mir selbst bezüglich meiner Darlegungen von spiritueller Warte aus nicht vollständig im Einklang; denn in dem erst vor kurzem am 14.06.2019 geposteten Kapitel Nr. 69 >Allmacht Gottes< habe ich dort referiert, dass der Mensch gar nicht unbedingt direkt für die Welt und die Menschen kämpfen soll, weil dies eigentlich der CHRISTUS tut und man IHN diesbezüglich anrufen soll.

Jedoch bin ich mit dem furchtbaren Schicksal von Julian Assange (wie auch mit dem von Edward Snowden und dem von Chelsea Manning sowie mit dem von vielen anderen Menschen wie auch z.B. von Gustl Mollath) viel zu sehr identifiziert, als dass ich mich nicht gegen das Unrecht engagieren könnte.


Wie man schon aus dem Titel des Kapitels Nr. 77 ersehen kann, geht es um Julian Assange, den ich auch zu den >Whistleblowern< rechne, selbst wenn es verschiedene Fragwürdigkeiten in seiner Persönlichkeit geben mag. Und so habe ich auch versucht, allen mir bekannt gewordenen Facetten in diesem Essay Rechnung zu tragen, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Es ging mir insbesondere um die Zusammenstellung bestimmter Aspekte, die vielleicht dem einen oder anderen Leser so nicht bekannt sind, um auf die Brisanz seiner Verfolgung aufmerksam zu machen.


Julian Paul Assange ist ein australischer Politaktivist, investigativer Journalist, ehemaliger Computerhacker, Programmierer und Sprecher der Enthüllungsplattform WikiLeaks, die es sich zum Ziel gesetzt hat, geheimgehaltene Dokumente allgemein verfügbar zu machen. Er ist am 03.07.1971 in Australien geboren1, war von 1989 bis 1999 verheiratet, hat einen Sohn (Daniel Assange). Er hat mehrere Bücher geschrieben und gilt als Haupt-Mitbegründer von WikiLeaks (nach Darlegungen von WIKIPEDIA).


Meine primären Darlegungen habe ich nach aktuellen Presseberichten und deren Leserkommentaren gefertigt gehabt. Erst später habe ich dann überhaupt bei WIKIPEDIA die dort extrem ausführlichen Darlegungen sowohl über Julian Assange als auch über WikiLeaks nachgelesen, um eventuelle Lücken in meinen bisherigen Darlegungen zu schließen oder Fehler zu korrigieren.


Am 06.07.2019 gelangte ich dann noch an Darlegungen des Autors MATHIAS BRÖCKERS, der auch ein Buch zum Fall von Julian Assange geschrieben hat >Don`t kill the Messenger. Freiheit für Julian Assange<, was gerade erst veröffentlicht wird bzw. wurde2. Ich habe es aber nicht gelesen. Als Info zu dem Buch hat Mathias Bröckers dann einen Artikel bei https://www.heise.de verfasst mit dem Titel „Präzedenzfall WikiLeaks“, wo er einige neue Aussagen von Nils Melzer (dem UN-Folterexperten) ergänzt hat3, die BRÖCKERS in seinem Buch nicht mehr hat verarbeiten können. Und ich stieß dann auf ein längeres Interview bei YouTube, was ein gewisser KEN FM (Familiename evt. JEBSEN) mit Mathias Bröckers am 05.07.2019 geführt hatte4.


Leider war dieses Interview von dem Moderator nach meiner Anschauung nicht sehr professionell geführt, da dieser KEN dem M. BRÖCKERS permanent dazwischenredete. Es war kaum zu ertragen. Auch wurde die Dialogatmosphäre im Laufe der Zeit immer profaner, so dass der schwerwiegende Ernst der Angelegenheit (die gesamte Verfolgung von Julian Assange) sehr in den Hintergrund geriet. Meines Erachtens hat sich Mathias Bröckers (an dessen Ernsthaftigkeit ich sonst nicht zweifeln würde) von dem KEN unbewusst dazu verführen lassen. Parallel zu dem Interview las ich dann (fast stattdessen bzw. synchron dazu) die Leser-Kommentare und habe von diesen über mein Kapitel verstreut einzelne Aussagen zitiert.


Bezüglich der Darlegungen über WikiLeaks habe ich mich entschlossen, diese von WIKIPEDIA gar nicht extra zu berücksichtigen, da bestimmte minimal wichtigste Amerkungen darüber sich sowieso in meinem Text befunden haben. Und auch über Julian Assange habe ich nur so wenige Ergänzungen wie möglich von WIKIPEDIA verwendet, da ebenfalls das wesentlichste in meinem Text schon verarbeitet worden ist. Gleichzeitig war es bei den Ausarbeitungen praktisch unmöglich, sich nicht zu verzetteln, da viele reale Zusammenhänge so konfus in den Darstellungen sind, dass ich mehrmals in eine Krise geraten bin, und man nur erahnen kann, was real Julian Assange hat durchmachen müssen und weiterhin wird zu erleiden haben.


Amerkung zu einer Formalie: Ich habe verschiedentlich auf Leser-Kommentare zu den Online-Artikeln rekurriert. Dabei habe ich diese Leser mit (anonymen) Buchstaben differenziert, die einfach wie „durchnumeriert“ worden sind, um eine notwendigste Bezugnahme zu ermöglichen.


Vorwurf der Vergewaltigung


Ich fange hier nun meine Darlegungen bewusst gar nicht mit der Hauptsache (nämlich der politischen Verfolgung von Julian Assange) an, sondern mit den eigentlich sekundären Zusammenhängen, nämlich den Vorwürfen wegen der Vergewaltigung an zwei Frauen in Schweden. Auch wenn Julian Assange in verschiedener Weise ein vielleicht fragwürdiger oder nicht absolut integerer Charakter mit narzisstisch selbstdarstellerischen Zügen ist, so muss man sich m.E. letztlich jedoch seinem Verdienst durch WikiLeaks als Hauptaspekt zuwenden. Jedoch soll hier zunächst auf die vermeintlichen Vergewaltigungen Bezug genommen werden, weil durch diese Julian Assange eigentlich überhaupt erst in die gesamte missliche Lage gekommen ist.


Sollte Julian Assange tatsächlich ein oder sogar zwei verschiedene Frauen in Schweden vergewaltigt haben, so wären dies natürlich ahndungswürdige Verbrechen von ihm. Leider ist es so, dass ich es nach meiner Menschenkenntnis nicht ausschließen würde, dass so ein Typ wie Julian Assange (der von der italienischen Zeitung5 in „Corriere della Serra“ erwähnt wird, dass er einst wie ein Rockstar bekannt war) die beiden Frauen nicht zum Sex genötigt hat. Obwohl er im Prinzip hinreichend attraktiv wäre, dass Frauen freiwillig mit ihm Sex haben würden. Wie ich jedoch aus eigener Erfahrung weiß, sagt eine gewisse Attraktivität nichts darüber aus, dass jemand eine psychopathische Neigung zum Machtmissbrauch haben kann. Über die Selbsterfahrung von zwei verschiedenen Vergewaltigungen habe ich im Kapitel Nr. 7-H >Tyrannei< berichtet.


Diese Vergewaltigungsvorwürfe habe ich hier relativ kurz gehalten. Bei WIKIPEDIA sind diese sehr ausführlich (und mit vielen Einzelheiten) dargestellt, wobei die Chronologie dort teilweise so konfus ist, dass man sich nicht mehr ein noch aus kennt. Dies kann jedoch zu einem großen Teil an der Realität liegen, wo man nur schon verrückt werden kann, wenn man versucht, den Ablauf des ganzen Geschehens nachzuvollziehen. Um wie viel schlimmer muss es bereits Julian Assange gegangen sein, dies real so erleben zu müssen.


Tatsächlich muss man jedoch im Fall von Julian Assange mit einer gewissen Wahrscheinlicheit in Betracht ziehen, dass diese zwei Frauen von der schwedischen Staatsanwaltschaft für politische Interessen instrumentalisiert worden sind, um ihn nämlich an die USA ausliefern zu können, wenn er zum Zwecke der Gerichtsverhandlung nach Schweden zurückgekehrt wäre. Denn die schwedische Staatsanwaltschaft hatte bereits im Mai/2017 die Ermittlungen gegen ihn eingestellt gehabt. Jedoch hat die Anwältin von einer der zwei Frauen die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt. Und so hat die schwedische Staatsanwaltschaft einen neuen Haftbefehlt gegen Assange ausgestellt6.


Durch Leser-Kommentare erfuhr ich nämlich, dass Assange einer ersten Befragung bezüglich der Vergewaltigungsvorwürfe durchaus zugestimmt hätte, wenn diese Befragung in der Botschaft von Ecuador in London stattgefunden hätte, als er sich dort schon zum Asyl hingeflüchtet hatte. Denn für den Fall, dass er nach Schweden zurückgekehrt wäre, hatte ihm Schweden keine Grantie gewährt, dass sie ihn nicht an die USA ausliefern würden, obwohl ihm bereits da die Todesstrafe angedroht worden war7. Welcher Mensch hätte da in dem gleichen Fall eine Befragung nicht ebenfalls verneint? Nun wird ihm dies aber zum Vorwurf gemacht. Und es gibt immer wieder Leser (und auch Journalisten), die verlangen, dass Assange sich in Schweden hätte stellen sollen.


Ein anderer Leser (C.) des Spiegel-Artikels „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ klärt dann darüber auf, dass in Schweden selbst dann einvernehmlicher Sex als „Vergewaltigung“ gewertet wird, wenn beim Sex das Kondom abgeht und die Frau sich dabei als Vergewaltigte fühlt! Schweden sei ein durch und durch feministisch orientiertes Land, in welchem die Rechte der Männer kaum noch zählen würden8.


Wiederum ein weiterer Leser (D.) hat dann anscheinend durch Twitter überhaupt nähere Informationen (auch über den vollen Namen) der einen (vergewaltigten) Frau A., wobei ich diesen Namen jedoch hier jetzt bewusst nicht nenne, da ich die authentischen Schilderungen nicht belegen kann. Diese Frau A. hatte selbst bei Twitter diverse Zusammenhänge beschrieben gehabt, weil sie zunächst es wohl sogar „als eine gewisse Ehre“ (Ausdruck von mir; Anm.d.Verf.) angesehen hatte, dass Julian Assange, dessen Identität und Bekanntheit ihr bereits zum Zeitpunkt des Sex bewusst war, sich für sie interessiert hatte.


Sie war sozusagen „stolz“ darüber. Dann jedoch erfuhr sie, dass Julian Assange auch noch mit einer Bekannten von ihr ebenfalls Sex hatte. Da soll sie dann so beleidigt und eifersüchtig gewesen sein, dass sie a) einmal die Darlegungen auf Twitter gelöscht hat und b) die Vergewaltigungs-Behauptung veröffentlicht hat.

Und der Leser (D.), der diese Aussagen verfasst hat, meint, Assange sei wohl eher ein Opfer von Eifersucht geworden, statt dass er eine Straftat begangen habe9. (Und die zweite Frau ist dann vermutlich von einer Rechtsanwältin oder Staatsanwältin zu einer ebensolchen Vergewaltigungs-Behauptung gedrängt worden.)


Erst am 06.07.2019 habe ich durch Darlegungen bei MATHIAS BRÖCKERS gelesen, dass Nils Melzer berichtet hat, wie beide Frauen in Wahrheit nie beabsichtigt hatten, ein Verbrechen von Julian Assange zu melden, sondern beide Frauen seien von der eifrigen schwedigschen Polizei dazu gezwungen worden10.


Ich habe dann selbst versucht, Näheres über die schwedische Rechtsprechung bezüglich Vergewaltigug zu erfahren, was jedoch für den Fall von Julian Assange leider nichts absolut Erhellendes aussagt. Jedoch wurde deutlich, dass solche Zusammenhänge total kompliziert sind, wie dies ja sowieso generell schon der Fall ist. Meines Erachtens gibt es nichts Schlimmeres, als dass eine Frau einen Mann zu Unrecht einer Vergewaltigung bezichtigt. Wie der Fall des Meteorologen Jörg Kachelmann gezeigt hat, kann eine ganze Existenz davon gefährdet sein. Seinen Fall habe ich im Kapitel Nr. 74-H >Blutmond & Hitze< erwähnt11.


Seit dem 01.07.2018 gibt es in Schweden nun ein Gesetz, welches Geschlechtsverkehr ohne ausdrückliche Zustimmung der Beteiligten als Vergewaltigung einstuft. Das bedeutet: für eine Anklage ist es nicht mehr notwendig, dass Gewalt oder Drohungen eingesetzt worden sind. Dadurch ist nun das Problem entstanden, dass Richter willkürliche Entscheidungen treffen können und Beschuldigte nachträglich schwer beweisen können, wie ein Einverständnis geherrscht hat. Der schwedische Anwaltsverband sieht deshalb diese Reform auch als sehr kritisch an12.

Jedoch bereits im Nov.2015 soll ausgesagt worden sein, dass Schweden eine feministische Regierung habe, welche die Gleichstellung der Geschlechter in den Mittelpunkt der nationalen und internationalen Arbeit stellt13.


Nach den sehr ausführlichen Darlegungen bei WIKIPEDIA musste ich nun definitiv feststellen, dass es sich bei beiden Frauen von Julian Assange keinesfalls um eine verbrecherische Vergewaltigung gehandelt hat, ja nach der bisherigen deutschen Rechtsprechung meines Erachtens um überhaupt gar keine Vergewaltigung. Und selbst Schweden spricht bei Julian Assange von minder schwerer Vergewaltigung (Haftbefehl vom 18.11.2010 nach WIKIPEDIA). Darum wird nun jedoch das ganze Drama gestaltet und eine unsägliche Tragödie hat dadurch begonnen.


Die schwedischen Gesetze bezüglich der Vergewaltigung halte ich für total geistesgestört. Jeder schwedische Mann muss ja schon wahnsinnig werden, wenn er sich nur einer Frau auf einen Meter nähert. Man kann jetzt schon prophezeien, dass die schwedische Bevölkerung aussterben wird, da bald keine Kinder mehr gezeugt werden können; denn vermutlich gelten ja diese völlig überzogenen Gesetze auch innerhalb einer Ehe. Jede Differenz, jeder Streit zwischen einem Mann und einer Frau kann von der Frau völlig missbraucht werden und es gibt genügend Frauen, die über ein entsprechendes bösartiges Potential verfügen.


Und man muss sagen: Das schwedische Volk hat es dann auch nicht besser verdient, wenn keine Kinder mehr gezeugt werden. Wenn ich ein schwedischer heterosexueller Mann wäre, würde ich auswandern oder zum Zölibat übergehen. Wie die ganze Angelegenheit jetzt bei Homosexualiät wäre – damit kann ich mich allerdings nicht befassen.


Das Schlimme aber ist, dass nun durch diese Pseudo-Vergewaltigungen tatsächlich Julian Assange in eine extreme Bedrohung geraten ist, und spätestens hier muss man vermuten, dass gefährliche politische Gegner von ihm und von WikiLeaks einfach nur auf so etwas Ähnliches gewartet haben, um Julian Assange in letzter Konsequenz in die USA ausliefern zu können.

Und beide Frauen machen sich mitschuldig an einem ungeheuren Verbrechen, was weit über jedes Maß hinausgeht und was durch nichts gerechtfertigt ist, wenn sie nicht doch noch eindeutig ihre Aussagen negieren und zuückziehen.


Flucht in die ecuadorianische Botschaft


Obwohl gegen Julian Assange seit Aug.2010 in Schweden ein Haftbefehl wegen dieser angeblichen Vergewaltigungen ausgestellt worden war, bekam er im Okt.2010 die offizielle Erlaubnis von der schwedischen Justiz, nach Großbritannien als freier Mann reisen zu dürfen. Dann jedoch stellte die schwedische Staatsanwaltschaft plötzlich im Nov.2010 einen internationalen Haftbefehl gegen ihn aus. Dieser Ablauf klingt nun auch schon nach einer politischen Intrige, um ihn wirklich international (und letztlich von den USA ausgehend) verfolgen zu können.

Julian Assange – noch völlig gesetzestreu – meldete sich daraufhin tatsächlich bei der Londoner Polizei, wurde aber am 16.12.2010 gegen Kaution freigelassen und musste allerdings eine Fußfessel tragen. Der Journalist Vaugham Smith beherbergte Julian Assange dann und bekannte sich öffentlich zu seiner Unterstützung.


Erst über WIKIPEDIA habe ich dann erfahren, wie der genaue Zusammenhang war, dass Julian Assange überhaupt in die ecuadorianische Botschaft geflüchtet ist. Es fanden nämlich monatelange Gerichtsverhandlungen in Großbritannien statt.


Denn Assange Anwälte hatten durch drei Instanzen gegen das Auslieferungsersuchen Schwedens geklagt, weil dieses nur von einer Staatsanwaltschaft gestellt worden war. Erforderlich wäre jedoch ein Ersuchen von einem ordentlichen schwedischen Gericht gewesen. Trotzdem entschied der britische „Supreme Court“ am 02.11.2011 in einer ungeheuerlichen Rechtsbeugung, dass man das Ersuchen der schwedischen Staatsanwaltschaft als hinreichend anerkenne. Es wurde einfach statt der englischen Version der EU-Auslieferungsverträge die französische Übersetzung als Grundlage genommen, wonach nun Staatsanwälte automatisch als unter die Gerichte subsumiert gelten14. Das Urteil des „Supreme Court“ war zwar am 02.11.2011 ergangen, jedoch wurde es erst durch Julian Assange Berufung dagegen (mit der er allerdings keinen Erfolg hatte) im Jun.2012 spruchreif.


Gerade noch rechtzeitig entzog sich jedoch Assange dieser Auslieferung (denn aus anderen Darlegungen weiß ich, dass Schweden ihm nicht zusicherte, ihn nicht an die USA auszuliefern, was Assange von Schweden aber als Zusicherung verlangte). Er entledigte sich am 19.06.2012 seiner elektronischen Fußfessel und flüchte in die Botschaft von Ecuador. Am 16.08.2012 wurde ihm dann auch dort das Asyl offiziell gewährt. Das britische Außenministerium erklärte, dass Assange sofort die Festnahme drohe, sobald er die Botschaft verlassen würde.


Es folgt Teil B zum Kapitel Nr. 77 >Verrat um Assange<.

1 Am 03.07.2019 feierte der Vater John Shipton mit Unterstützern in Australien Julian Assange Geburtstag. In Kap. 77-G ist geschildert, wie er seinen Sohn im britischen Gefängnis besucht hat und bei der australischen Regierung um Hilfe für ihn bittet.

2 MATHIAS BRÖCKERS: >Don`t kill the Messenger. Freiheit für Julian Assange<, Westendverlag 2019.

3 Mathias Bröckers: Titel „Präzedenzfall WikiLeaks“ als Artikel bei https://www.heise.de vom 05.07.2019.

4 Interview auf YouTube mit MATHIAS BRÖCKERS, geführt von dem Moderator KEN FM (Familienname evt. JEBSEN).

5 Aus einer Zusammenstellung (durch RUNE WEICHERT) von internationalen Presseartikeln auf https://www.stern.de mit dem Titel „Ein Justiz-Thriller alla John Grisham und ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“ vom 13.04.2019.

6 Darlegungen des Lesers (A.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

7 Darlegungen des Lesers (B.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

8 Darlegungen des Lesers (C.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

9 Darlegungen des Lesers (D.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

10 Mathias Bröckers: Titel „Präzedenzfall WikiLeaks“ als Artikel bei https://www.heise.de vom 05.07.2019

11 Der Meteorologe Jörg Kachelmann war wegen Vergewaltigungsvorwürfen angeklagt, dann freigesprochen worden und die verbrecherische Frau wurde wegen Falschbeschuldigung verurteilt (siehe Kap. Nr. 74-H >Blutmond & Hitze). Anscheinend hat er jedoch zwischenzeitlich wieder Fuß gefasst, insofern ich ihn selbst kurz als Moderator auf dem MDR-Sender (Mitteldeutscher Rundfunk) in der Sendung „Riverboat“ gesehen habe am 07.06.2019.

12 Artikel „Vergewaltigung neu definiert. Schweden führt neues Sex-Gesetz ein“ vom 01.07.2018 auf https://www.n-tv.de

13 Artikel über „Schweden: Frauen vergewaltigt, Behörden zu beschäftigt“ vom 15.12.2018 auf https://de.gatestoneinstitute.org .

14 Diese Darlegungen finden sich bei Mathias Bröckers: Titel „Präzedenzfall WikiLeaks“ als Artikel bei https://www.heise.de vom 05.07.2019.