Sternenschnee

58.B(II) wie ein Dieb i.d. Nacht

Kim Carrey:

Sternenschnee (326-b)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Inseln des Lichts

(58.B-II) Todesschrecken

(2.Sequenz von 58.B)

...wie ein Dieb in der Nacht

https://kim-carrey.myblog.de


Seit dem 21.05.2019 wird das Kapitel Nr. 58 >Inseln des Lichts< gepostet mit den TAGs: (Teil A): Tranquilitas, Spiegel-Ich, Meister Arion, (Teil B-I): Star-Borne, Sex, Steiner, Kudalini, (Teil B-II): Liebesverhältnisse, Lebensgang, Sterbefasten, Übertherapie, (Teil C): Silikon, das Reich AN, Lichtkörper, Ermächtigung, Verlassenheit (Teil D): Zwillingsseele, Streit, Eros, Selbst-Willen (Teil E): Homosexualität, Zuhause, Liebeskummer.


Zwischenbemerkung: Die Essays, die von meinem zweiten (männlichen) Pseudonym angeführt sind, habe ich zwischenzeitlich (eventuell vorläufig, eventuell auch endgültig) offline gestellt aus datenschutzrechtlichen Gründen (siehe Haftungsausschluss https://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/2021732/Haftungsausschluss bei den Zusatzseiten ganz am Ende). Bereits ab dem Kap. Nr. 12-A >Schwarzer Magier< (bis zum aktuellen Kapitel) habe ich begonnen, diese Essays überhaupt nicht mehr zu erwähnen.

Prinzipielle Anmerkung (23.05.2019): Im übrigen enthält mein Blog eine Art lexikalisches Nachschlagewerk durch ein Stichwortverzeichnis mit vermutlich mindestens 3000 (z.T. esoterischen Begriffen), welches im unteren Zehntel der Zusatzseitenspalte vorhanden ist: http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1897472/Stichworter-mit-A.

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Teil B: Sequenz Nr. 2: Weitere Details zu den bereits erwähnten Frauenbeziehungen von STEINER. Ita Wegman war auf jeden Fall diejenige, welche STEINER in den letzten Monaten vor seinem Tode gepflegt und medizinisch versorgt hat. Sie hat – ebenso wie STEINER selbst – die private Beziehung geheimgehalten. Kritik der hiesigen Autorin an dieser Geheimhaltungspraxis von Sexualität wird in Anbetracht des Einweihungsstatus geäußert, da das sexuelle Verhalten maßgeblich das Aufsteigen der Kundalinikraft verhindern würde. STEINERs Buch heißt auch nicht „Mein geistiger Werdegang“, wie er dies (gerne) behandelt haben möchte, sondern es heißt >Mein Lebensgang<. Private Aussagen (und damit Aufklärung) findet man dort jedoch fast gar nicht. Dadurch hat STEINER verschiedene Verleumdungen über ihn zumindest begünstigt. Trotzdem verehrt die hiesige Autorin STEINER weiterhin als geistigen Lehrer.

Zurück zu einer Abgrenzung von bewusster versus atavistischer Hellsichtigkeit. Unschätzbarer Wert des logischen Denkens für die anderen Dimensionen. Zwar nicht hellsehend, aber helldenkend. Am Ostermontag, den 1.4.2013, aus dem Schlaf aufgeschreckt, weil alle Lebenskraft zum Kopf hinaufzusteigen begann. Es stellte sich jedoch nur als ein Trugbild für den Sterbevorgang heraus. Schon am Ostersonntag fand eine eigenartige Schwächung des Herzens statt. Unterschied, ob man den möglichen Sterbevorgang bewusst oder durch Herbdämpfung getrübt wahrnimmt. Nach Aussagen des Arztes Dr. Matthias Thöns ist Sterben eigentlich ein friedlicher Vorgang, wenn die Ärzte nicht durch alle möglichen Maßnahmen dazwischen funken würden, um noch an dem Sterbenden Geld zu verdienen. Manche alten Menschen wollen durch Nahrungs- und Flüssigkeitsverweigerung den eigenen Tod herbeiführen, was ihnen durch Machtmissbrauch von Ärzten oder Angehörigen verwehrt wird. Übertherapie. Sterbefasten. >Ich war klinisch tot: Der Tod – mein schönstes Erlebnis< von STEFAN JANKOVICH. „Ich komme wie ein Dieb in der Nacht“. Tiefe Einsamkeit. Verlassenheit: Todesschrecken als Schock. Apostel Paulus wurde in den dritten Himmel entrückt. Sein Justierer hatte ihn während des Schlafes verlassen und eine Projektion auf die 3. Residenzwelt vorgenommen. Justierer als innewohnender göttlicher Geist, der mich für Sekunden verlassen hatte. Der Justierer fertigt von jeder mentalen Schöpfung des Menschen ein Doppel an, ein geistiges Gegenstück. So erschafft der Justierer den Neuen Menschen für die Auferstehung in den Welten des Fortlebens, und dieses Selbst nehmen auch die Richter und Zensoren in der geistigen Welt wahr.


(58.B) Todesschrecken

(2.Sequenz von 58.B)


Nun greift Prof. Dr. Wolfgang Schad eben das bereits angedeutete „unverfängliche“ Thema „Steiner und der Sex“ auf. Es wird nun von Prof. Dr. Schad referiert, dass ZANDER selbst eingesteht, dass niemand weiß, ob bei STEINERS erster Ehe mit Anna Eunike (die mehrere Jahre älter als STEINER war und vier Töchter und einen Sohn aus der Ehe mit dem verstorbenen Eugen Friedrich Eunike hatte1) auch Sexualität dazu gehörte. Diese Ehe war STEINER 1899 eingegangen.

Eventuell hatte STEINER bereits früher Kontakt zu einer Prostituierten, was aber in Wahrheit auch niemand weiß und nur aus Drittaussagen geschlussfolgert wird.


Dann jedoch trat Marie von Sivers in STEINERs Leben und im Okt.1903 soll STEINERs Stieftochter (also eine Tochter von Anna Eunike) angeblich durch eine Jalousie beobachtet haben, wie Rudolf Steiner und Marie von Sivers gemeinsam in einem Bett lagen „und sich wie Mann und Frau in erotischer Weise benommen haben“. Dies ist natürlich absolut nicht auszuschließen. STEINER war damals 42 Jahre alt, also sozusagen im besten Mannesalter. Sein Eingeweihtenstatus wird sich eventuell erst noch danach maßgeblich erweitert haben.


Unstrittig ist, dass Ita Wegman diejenige Person war, die STEINER in den letzten Lebensmonaten (1924/1925) pflegerisch und medizinisch versorgt hat, wozu sie in ein Nebenzimmer des Ateliers (welches STEINER als Krankenlager diente) eingezogen war2. Ita Wegman muss um die Brisanz eines potentiell sexuellen Verhältnisses zu STEINER gewusst haben und hätte darüber zu Lebzeiten m.E. unbedingt Aussagen tätigen müssen; selbst wenn dies normalerweise(!) eine rein persönliche Angelegenheit wäre. Nicht so ist dies jedoch nur eine persönliche Angelegenheit bei einem so weltberühmten Menschen der metaphysischen Geisteswissenschaft, der ein Eingeweihter, ja sogar vermutlich ein Adept (Eingeweihter fünften Grades; siehe mein Kapitel Nr. 24-H+i >Ashram) gewesen ist.


Allerdings muss ich sagen, dass leider Rudolf Steiner selbst eben auch die Anschauung vertreten hat, dass sein Privatleben (selbst in seinem Buch >Mein Lebensgang<) keine wesentliche Rolle zu spielen habe, was ich von ihm auch nicht absolut hinreichend finde in Anbetracht seines Einweihungsstatus. Aber er sagt direkt aus: „Im übrigen gehören Privatverhältnisse nicht in die Öffentlichkeit. Sie gehen sie nichts an. Und mein geistiger Werdegang ist ja ganz und gar unabhängig von allen Privatverhältnissen,3was nun allein defintiv nicht zutrifft in bezug auf sexuelles Verhalten.


Denn dieses ist in Wahrheit ja vom Geistigen her dafür mitverantwortlich, ob jemand die Kundalinikraft unbeschadet vom Basiszentrum zum Scheitelchakra hinaufziehen kann, wie dies von HEINDEL hier (mit anderen Worten, was aber dem gleichen Sinn entspricht) dargelegt wurde. Außerdem heißt STEINERs Buch nicht: >Mein geistiger Werdegang<, sondern >Mein Lebensgang<. Und dazu gehört nun eigentlich auch unbedingt das Privatleben. Meines Erachtens hat STEINER durch die Auslassung seines Privatlebens mindestens gewisse Verleumdungen dadurch mitbegründet.

Trotz meiner Kritik darf man nicht vergessen, dass ich STEINER weiterhin unbedingt als geistigen Lehrer verehre.


Nun will ich wieder zurückkommen auf die generellen Aussagen über eine Abgrenzung von atavistischer zu bewusster Hellsichtigkeit. Dies ist genauer erklärt im Kapitel Nr. 3-D >Jungfrau Sophia<4, welches ich dem Leser ganz besonders ans Herz legen möchte; denn dort kann man erkennen, wie bedeutsam die Fähigkeit des logischen Denkens ist, mit der man sich spirituelle Sachverhalte aneignet. Anders als dies in der Trivial-Esoterik vertreten wird, sollen die denkerischen Elemente die besten Samen für das Aufsteigen in die höheren Welten sein. Und der unschätzbare Wert des Denkens liegt darin, dass dies etwas ist, was im Prinzip einem jeden Menschen „per se“ (= von selbst) zur Verfügung steht. Und so kann zwar nicht jeder Mensch ohne weiteres hellsehend werden, jedoch soll es im Prinzip jedem Menschen möglich sein, helldenkend zu werden5.


Ich muss hier noch etwas ganz anderes einfügen, was mich zwischenzeitlich in meinem Lebensgefühl etwas beeinträchtigt hat, vielleicht aber letztlich doch auch zu den >Inseln des Lichts< gehört, wie ich den Titel dieses Kapitels benannt habe.

Es war Ostermontag, der 01. April 2013. Ich war gerade erst um ca. 10:00 Uhr eingeschlafen, weil mein Tagesrhythmus durch eine Osterveranstaltung am Sonntagvormittag völlig durcheinander geraten war. So hatte ich in der Nacht zum Montag, 01.04.13 überhaupt nicht geschlafen.


Um 11:03 Uhr protokollierte ich folgenden Vorfall: „Ich bin vor einer Minute (also vor 60 Sekunden) aus dem Schlaf aufgewacht, weil fast genau das Gleiche geschehen war, was ich schon einmal konkret am 22.10.1995 erlebt hatte: Alle in mir vorhandene Lebenskraft schien in den Kopf hinauf zu steigen und ich dachte zu 99 %, dass ich jetzt tatsächlich real sterben müsste. Ich dachte sofort an den Allmächtigen Vater JHWH, wie ich ihn vor kurzem vor der großen Menschenmenge in einer Vision gesehen hatte (am 26.02.2013; siehe im Kapitel Nr. 57-D >Zum 13. Äon<6) und dann im zweiten Moment an JESUS CHRISTUS“.


Insbesondere die Vision sah ich noch einmal vor mir, u.z. in einem Ausmaß des Wachseins, wie ich überhaupt noch nie in meinem Leben wach war. – Der ganze Vorgang war entsetzlich, weil man nicht weiß, was genau in den nächsten Sekunden geschehen wird – wie das Ende wirklich vonstatten geht. Ich hatte deswegen auch zugleich Angst. Dies alles dauerte nur wenige Sekunden, hörte dann auf, und mir war nun klar, dass ich doch noch auf der Erde lebe. Ich öffnete auch sofort die Augen und protokollierte dies hier“.


Die Angst und der Schrecken haben mich noch stundenlang (ja tagelang) beherrscht. Und ich machte mir Vorwürfe, dass ich durch meine Art Schock, den ich hatte, etwas verhindert haben könnte, was eigentlich mit mir hätte geschehen sollen. Jedoch weiß ich, dass ich mich (in verdrehter Weise) immer „zu Tode“ erschrecken würde.


Bevor ich am 01.04.2013 um 10:00 Uhr endlich eingeschlafen war, hatte ich längere Zeit in der >Pistis Sophia< von HURTAK gelesen gehabt, und ich hatte (unabhängig davon) schon die ganze Nacht auch sorgenvolle Gedanken gehabt, wie es wohl zu meinem Ende kommen würde, da ich mich zeitweise wieder erbärmlich und gebrechlich gefühlt habe, obwohl ich in Wahrheit noch eine ganz beachtliche Leistung bei der Veranstaltung erbracht habe.


Schon am Ostersonntag Nachmittag (den 31.03.2013) hatte ich dann allerdings eine eigenartige Schwächung meines Herzens registriert und dachte nur, dass es vielleicht mit meiner geistigen Ausrichtung auf das >Mysterium von Golgatha< (Kap. Nr. 70) zusammenhing. Eine solche akute Herzschwächung kannte ich auch schon von dem Zeitpunkt, als meine Mutter im Sterben lag (oder auch als ich im Jan.2013 die Bronchitis hatte).


Dieser Vorgang des zu erwartenden Sterbens war unmittelbar entsetzlich; denn ich habe alles von der ersten Sekunde an mit Bewusstsein erleben müssen. Dies ist übrigens der Unterschied zu dem „normalen“ Sterbeprozess vieler Menschen, die durch erhöhte Alterung, durch Krankheit oder durch einen Unfall zu Tode kommen, und dabei meist schon in ihrer Wahrnehmung getrübt sind, so dass sie die letzten Sekunden nicht mehr wirklich mit vollem Bewusstsein erleben.


Und so lauten denn auch Aussagen des Arztes Dr. Matthias Thöns7, dass in

acht von zehn Fällen das Sterben eigentlich ein friedlicher Vorgang ist, wenn nämlich den natürlichen Abläufen Raum gegeben wird. Diese sind:

  1. Der alte Mensch verliert das Hungergefühl, so dass er kaum noch essen möchte.

  2. Er möchte kaum noch etwas trinken.

  3. Der gesamte Organismus wird schläfrig.

  4. Es tritt Sauerstoffmangel auf und

  5. Der Mensch schläft bei einer gewissen Bewusstlosigkeit ein.


So ist Sterben ein relativ leidarmer Zustand, wenn nicht die Ärzte durch alle möglichen Maßnahmen dazwischen funken würden, um noch an dem Sterbenden Geld verdienen zu wollen. Dies äußerte Dr. Thöns in der Talk-Show bei MARKUS LANZ im ZDF am 08.09.2016, wo auch auf sein Buch hingewiesen wurde, das den Titel trägt: >Patient ohne Verfügung<, so dass dann die Ärzte nach ihrem Gutdünken walten können.

Ich selbst habe in meiner Patientenverfügung alle Maßnahmen ausgeschlossen, würde aber schon jetzt darauf wetten, dass sich niemand daran hält.


Auch diese Maßgaben, dass man den alten Menschen weder zum Essen noch zum Trinken nötigen sollte, habe ich schon im weitläufigen Bekanntenkreis beobachten müssen, wie diesen Maximen entgegengehandelt wird. Von Laien (Angehörigen und Bekannten) sowieso, aber auch von professionellen Pflegekräften, die alle über einen alten Menschen, der eventuell auch gerade durch seine Nahrungs- und Flüssigkeitsweigerung den eigenen Tod herbeiführen will, Machtmissbrauch ausüben und ihn noch gegen Lebensende quälen.


Dies wird sogar in der offiziellen Apotheken-Umschau B09/18 dargelegt unter dem Titel „Länger leiden“, wo von einer Übertherapie die Rede ist: „Das Leben vieler Todkranker wird mit Maximalmedizin verlängert, obwohl sie keine Chance auf Besserung haben.“8

Denn es gibt auch das sog. „Sterbefasten“, welches die Tochter von CLAUS REITMANN auf der Webseite https://www.n-tv.de unter dem Titel „Fasten bis in den ersehnten Tod“ dokumentiert hat9.


Ich glaube auch, dass die meisten Menschen die größte Angst vor dem unmittelbaren Moment des Todes haben, den sie herannahen fühlen. Ich habe dies authentisch von einer alten Nachbarin erlebt, die wochenlang täglich immer wieder in Angst vor diesem Moment war, weil sie irgendwelche Prozesse in ihrem Gehirn wahrnahm. Durch Telefonate, die ich mit ihr führte, verlor sich diese Angst dann für Stunden, kam aber zwangsläufig immer wieder. Allerdings konnte ich ihre Angst durch ein Skript lindern, was ich aus einem Buch hatte. Es ist der Erlebnisbericht (Kap. Nr. 3) mit dem Titel >Ich war klinisch tot: Der Tod – mein schönstes Erlebnis< von STEFAN von JANKOVICH10.


Erst nachdem ich dies hier am 02.10.2016 ergänzt hatte, habe ich nachträglich über den Autor Stefan von Jankovich11 und sein Buch recherchiert, was hier z.T. in der Fußnote, zum anderen aber auch hier noch im Text geschildert wird. Als Stefan von Jankovich noch in Ungarn gelebt und als Dozent an der Technischen Hochschule in Budapest gearbeitet hatte, beteiligte er sich maßgeblich an der Abfassung einer Menschenrechtserklärung innerhalb des damals bestehenden kommunistischen Systems. Im Okt./Nov.1956 fand ein Volksaufsaufstand gegen die kommunistische Herrschaft statt, der jedoch von sowjetischen Truppen blutig niedergeschlagen worden war. Gerade noch rechtzeitig konnte JANKOVICH mit seiner Familie in die Schweiz flüchten. In seiner Abwesenheit wurde er in Ungarn zum Tode verurteilt.


Nach dem Auto-Unfall 1964 (siehe die Fußnote zu Stefan von Jankovich) war er drei Jahre lang in stationärer Behandlung, wo seine 30 Knochenbrüche in elf Operationen behandelt wurden. Danach lehrte er in Vorträgen usw., dass man den Tod als Freund betrachten solle, der uns hinüberbringt in eine wunderschöne, harmonische Welt. Als Resultat seiner persönlichen Erkenntnisse formulierte er das folgende Lebensziel: „Ich muss versuchen, dass ich nicht wieder in einen materiellen Körper und auf diese Erde zurückkehren muss, und dass sich mein ICH nach meinem nächsten Tod körperlos in ´höhere` Existenzrealitäten hochschwingen kann“12.

Dies ist auch mein Lebensziel und das wesentliche zentrale Anliegen meiner autobiographischen Studien, den Lesern diese Sinnhaftigkeit zu vermitteln.


Wenn man bei Bewusstsein ist, ist es dieses völlig Überraschende, dass man nicht vorbereitet ist, keine Ankündigung erhält. Es ist so, wie eine Bibelstelle etwas ausdrückt: „Er kommt wie ein Dieb in der Nacht“. Mit dem „Er“ meinte ich spontan den Tod. Jedoch habe ich noch zufällig feststellen dürfen, dass sich das „Er“ nicht auf den Tod, sondern auf JESUS CHRISTUS bezieht, der dort von sich selbst sagt: „Ich komme wie ein Dieb in der Nacht“13.


Es ist auch erschütternd, dass es so ein endgültiger Vorgang zu sein scheint. Ich muss dies alles schreiben, obwohl es nichts daran ändert, dass ich nicht wirklich an diesem irdischen Leben hänge. Es hat praktisch das Eine mit dem Anderen Nichts zu tun; denn man weiß ja nicht wirklich, was unmittelbar folgt.


Nach diesem Todesschrecken am 01.04.2013 empfand ich für kurze Momente eine ganz tiefe Einsamkeit, wie ich sie eben sonst schon seit 20 Jahren gar nicht mehr kenne. Es war, als ob ich völlig allein in diesem Universum wäre, aber mit keinerlei großartigem Gefühl, sondern eben vollständigem Alleinsein. Vielleicht hatte dies auch etwas mit dem Kreuzigungsgeschehen im >Mysterium von Golgatha< zu tun, wo Jesus spricht: „Vater, warum hast Du mich verlassen?“


Dies soll übrigens nach HURTAK eine völlig falsche Übersetzung sein. In Wahrheit soll JESUS gesagt haben: „Vater, warum habe ich Dich verlassen?“, womit JESUS in Frage stellte, wieso er überhaupt das Himmelreich verlassen habe, um hier auf der Erde den Kreuzigungstod erleiden zu müssen. Ich habe dies erst im Apr.2016 gelesen und vollkommen vergessen zu notieren, in welchem der Bücher von HURTAK dies ausgesagt ist. Jedoch habe ich im Jan.2018 die Stelle durch Zufall wieder gefunden14.


Ich habe dann später die Darlegungen herausgesucht, wo ich schon einmal diesen Todesschrecken erlebt habe, nämlich am 22.10.1995 (also vor über 17 Jahren, als ich dies hier am 01.04.2013 geschrieben habe), wie dies im Kapitel Nr. 16-A >Herausziehen des Ätherleibes<15 dargelegt ist, wo auch esoterische Zusammenhänge ausgeführt sind, wie man sich dazu verhalten soll. Es war im Prinzip alles genau gleich wie damals, nur dass es mir jetzt fast noch entsetzlicher vorkam.


Eventuell hatte mein unmittelbarer „Schock“ am 01.04.2013, wie ich dieses Erschrecken fast schon bezeichnen möchte, etwas damit zu tun, dass dieser Sterbeprozess eben dem normalen Todesvorgang entspricht, und ich zwischenzeitlich doch annehmen durfte, dass ich in anderer Weise einer Art >(Sonder-)Aufstieg< (siehe Kapitel Nr. 5116) teilhaftig werden dürfte. Diese Hoffnung entspringt als letztem dem Erlebnis, welches ich am 14.01.2013 hatte, wo ich in das Raumschiff von AMEN-PTAH teleportiert worden bin, wie im Kapitel Nr. 55-D >Neue Zeit<17 geschildert ist.


Folgende Darlegungen habe ich hier am Ende von Teil B des Kapitels Nr. 58 >Inseln des Lichts< erst am 12.07.2013 ergänzt, obwohl auch in Teil C noch weitere Hypothesen zu meinem Schock-/Sterbe-Erlebnis vom 01.04.2013 vorhanden sind. Am 20.06.2013 habe ich nämlich in dem URANTIA-Buch zu dem Thema des Justierers18 gelesen gehabt, weil ich zu diesem Tatbestand Ausarbeitungen plan(t)e. Dabei stieß ich dort zufällig auf folgenden Hinweis:


Der Apostel (Paulus) soll vor 2000 Jahren davon gesprochen haben, dass er in den dritten Himmel erhoben worden war. Die Bibelstelle ist leider nicht angegeben und mir auch nicht genau bekannt, obwohl ich die Aussage kenne. Die Interpretation des URANTIA-Buches zu Paulus` Aussage lautet nun: Paulus soll damals das Erlebnis gehabt haben, bei welchem sich sein Justierer während des Schlafes von ihm getrennt hatte. In diesem ungewöhnlichen Zustand soll dieser Justierer dann eine Projektion auf die dritte der sieben Residenzwelten19 vorgenommen haben. Die erste Residenzwelt unseres Lokaluniversums entspricht dem ersten Himmel. (Es gibt jedoch überhaupt noch einen größeren Himmel, der als „Himmel der Himmel“ gilt.)20


Was diese Projektion genau im Detail bedeutet, ist leider nicht ausgesagt. Jedoch wurde mir eigentlich unmittelbar bewusst, dass dies ein solcher Vorgang war, der am 01.04.2013 eventuell bei mir stattgefunden hatte: Mein in mir wohnender Justierer hatte mich in den Sekunden verlassen. Da alles schreckliche Erleben in diesen Sekunden später dann nicht mehr in mir existierte, vermute ich, dass der Justierer schon bald danach wieder zu mir zurückgekehrt ist. Jedoch für Sekunden oder Minuten war eben auch diese große Einsamkeit vorhanden gewesen.


Natürlich weiß ich nicht, ob und was für eine Projektion auf welche der Residenzwelten in meinem Fall vorgenommen worden ist. Zentral ist für mich die Erkenntnis der kurzfristigen Verlassenheit durch diesen meinen Justierer. Und meine Hypothesen der kurzfristigen Gottverlassenheit kamen der Sache doch auch schon recht nahe, insofern der Justierer eben der innewohnende göttliche Geist (als Repräsentant von Gott-Vater) im Menschen ist.


In der Nacht zum 15.07.2013 machte ich mir noch einmal Gedanken, dass der Vorgang der Projektion nicht näher im URANTIA-Buch erklärt ist. Ich will jedoch von mir aus folgendes erläutern: Im Fall von Apostel Paulus ist also anscheinend eine Projektion dieses Menschen auf eine andere Welt vorgenommen worden. Für solch eine Projektion gibt es standardmäßig mehrere Übersetzungen, die sich jedoch nicht direkt auf solch ein Geschehen beziehen: Als Annäherung soll hier die Definition gewählt werden, nach der „Projektion ein bestimmtes Verfahren ist zur Abbildung von Körpern mit Hilfe paralleler oder zentraler Strahlen auf eine andere Ebene“21.


Ich verstehe die Darlegungen im URANTIA-Buch jetzt so, dass nicht der Apostel Paulus direkt als Mensch in den dritten Himmel entrückt wurde (obwohl er selbst dies so ausgedrückt hat), sondern dass sozusagen eine Art Duplikat von Paulus durch den Justierer angefertigt wurde und dieses Duplikat wurde in den dritten Himmel als Abbild von Paulus hinterlegt. Aus dem URANTIA-Text selbst ist leider nicht mehr zu erkennen, als ich dies hier referiert habe.


Man mag es glauben oder nicht: Ungefähr 60 Minuten später, nachdem ich vorstehenden Absatz neu eingefügt und bei den Zusatzseiten neu gepostet hatte, stieß ich jedoch auf Ausführungen aus dem URANTIA-Buch, die eben doch diesen Vorgang näher benennen, obwohl an der betreffenden Stelle nicht von „Projektion“ gesprochen wird. Es heißt dort jedenfalls: Der Justierer fertigt von jeder mentalen Schöpfung des Menschen ein Doppel an, ein geistiges Gegenstück.


So erschafft der Justierer den Neuen Menschen für die Auferstehung in den Welten des Fortlebens. Diese geistigen Neuschöpfungen werden in der sich entwickelnden unsterblichen Seele des Menschen (die dort auch als morontielles Selbst bezeichnet wird) bewahrt. Und dieses Selbst nehmen die Richter und Zensoren wahr, wenn sie über des Menschen Fortleben verfügen und den Weg in neue Welten freigeben22.


Als ich die Ergänzung vom 12.07.2013 hier vorgenommen hatte (und erst Recht, als ich noch die Ergänzungen vom 15.07.2013 eingefügt hatte), ist mir akut bewusst geworden, dass ich unbedingt die Ausarbeitungen zu meinem neuen geplanten Kapitel über den Justierer real zu Ende bringen muss, die ich sowieso schon zu 90 % (allerdings in einem unvollkommenen Manuskript) fertig gestellt habe. Der ganze Sachverhalt ist jedoch (für mich) extrem schwierig im Verhältnis zu Begriffen anderer esoterischer Konzepte, die alle nicht genau das wiedergeben, was unter dem Justierer zu verstehen ist.


Am 21.08.2014 möchte ich jedoch zu diesem meinem Vorhaben über den Justierer anmerken, dass es im Prinzip leider undenkbar ist, dass ich dieses geplante Kapitel jemals fertigstellen werde. Es übersteigt einfach meine Fähigkeiten. Stattdessen habe ich seitdem diverse andere Kapitel veröffentlicht, und insbesondere möchte ich auf das Kap. Nr. 63 >Schicksalshüter< hinweisen, das als eine gewisse Art Ersatz zu der Thematik des Justierers dienen soll, wo dort auch ein Vergleich beider Wesenheiten bzw. beider Instanzen vorhanden ist. Die Wesenheit des Schicksalshüters ist landläufig besser bekannt als der „Schutzengel“ des Menschen.


Fortsetzung folgt im Teil C des Kapitels Nr. 58 >Inseln des Lichts<.