Sternenschnee

Dez.C-I/ Dualität

Kim Carrey

Sternenschnee

Esoterische Studien einer Autobiographie

Dez.2012/17

(C) – Nr. 1 „Dualität“

https://kim-carrey.myblog.de


Seit dem 09. Dezember 2019 wird das Newsletter-Kapitel >Dez.2012/17< in neun Sequenzen gepostet (was auch neue Ereignisse von 2019 enthält). Die folgenden Überschriften der einzelnen Teile werden als TAGs angegeben: (A-1): Highway, (A-2): Kompromisse, (A-3): wir feiern das Leben, (B-1): ein Tag wird kommen, (B-2): Sankt Nimmerleinstag, (B-3):Bartmode, (C-1): Dualität, (C-2): Glückskinder, (C-3): Wohin gehst du? .


Prinzipielle Anmerkung (15.12.2019): Im übrigen enthält mein Blog eine Art lexikalisches Nachschlagewerk durch ein Stichwortverzeichnis mit vermutlich mindestens 3000 (z.T. esoterischen Begriffen), welches im unteren Zehntel der Zusatzseitenspalte vorhanden ist: https://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1897472/Stichworter-mit-A.

Hinweis ab dem 06.12.2019 auf andere Publikationen der Autorin: Diese können nicht mehr veröffentlicht werden (siehe beim Haftungsausschluss – letzter Absatz – und beim Blog-Inhalt + Profil).

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Vorangestellte Inhaltsangabe zum Newsletter-Kapitel >Dez.2012/17(C)<1.Sequenz

Sequenz Nr.1-Untertitel: „Dualität“: Das Christusbewusstsein soll bereits durch die 13 Hz-Frequenz zugänglich sein. Jupiter-Bewusstsein. Das Bild des Unsterblichen Himmlischen Menschen muss mental geboren werden. Die vier ersten Stufen des göttlichen Gesetzes. Der Christus hat die „schwarze Sphäre des Materialismus“ absorbiert, wobei er einen geistigen Erstickungstod erlitten hat. Das Tor des Todes lebendig zu durchschreiten, ist nur wenigen Menschen möglich. Die totale Auflösung des Egos muss erlebt werden, was oft doch zum realen Tod führt. Terra Xx27. Noch zahlreiche Entwicklungszyklen auf der Erde. Zukünftige Kulturepochen und Zeiträume der Erdenentwicklung. Friedensreich erst in 6000 Jahren. Die Bedeutung von Metatron. >Die Schlüssel des Enoch< als Geistesoffenbarung von der höchsten Throngegenwart Gottes. Die Dunkelmächte geben weiterhin nicht auf. Luzifer weiß nicht, was Liebe ist. Charakterisierung von „dialektischen Menschen“, die sich nicht für den Aufstieg interessieren. Angehörige der Sternensaat müssen über eine unsterbliche Seele verfügen bzw. geistig wiedergeboren sein. „In der Welt, jedoch nicht von dieser Welt“. Transfiguration, Transformation, Transmutation. Unser dialektisches Daseinsfeld. Der Lichtkörper muss beim dialektischen Menschen erst noch gebildet werden. In einer Geschichte von Plato sind die normalen Menschen den Gefangenen in Höhlen gleich, die das LICHT der Sonne nicht ertragen würden. Bequemlichkeit der Gefängniszelle. Wir sollten nicht damit zufrieden sein, nur in dieser Realität zu leben. Die meisten Menschen sind glücklich auf dieser Dualitätsebene und haben am „Spiel der Vergänglichkeit“ Freude. Dialog mit einer atheistischen Freundin namens Linda.

FN: Hz = Hertz. Christus-Bewusstsein. Kulturepochen. Zeiträume der Erdenentwicklung. Friedensreich. Enoch. Metatron. Lemurien. Luzifer. Weltbevölkerung. Dialektik. Dualität.



Weitere Hinweise bezüglich des Aufstiegs unseres Erdplaneten und der Menschheit könnten die Frequenzangaben vom 04.12.2012 sein, die von www.alpenparlament.tv durchgegeben worden sind, nach denen unser System Erde die Schwingungsfrequenz der Fünften Dimension von 21 Hz1 nicht bis Ende des Jahres 2012 erfüllt haben wird (und offensichtlich nicht erfüllt hat; Aussage im Nov. 2019), sondern voraussichtlich wurde dies erst für Juni 2013 erwartet, was eben auch nicht geschehen ist (wie dies in Teil A bereits angesprochen worden ist).


Das Christus-Bewusstsein2 soll dem Menschen allerdings bereits durch die 13 Hz-Frequenz zugänglich sein (gemäß einer „Ersten“ Botschaft von ATOS TU NAH` vom 10.12.20123, veröffentlicht mit dem Titel >GESICHT DER EWIGKEIT, Teil I<; Näheres wird hier in Teil C dargelegt werden). Um das Christus-Bewusstsein erlangen zu können, muss eine mentale Tätigkeit einsetzen, die nicht die Tätigkeit des gewöhnlichen Denkvermögens ist, sondern dem sogenannten Jupiter-Bewusstsein entspricht, welches das Bewusstsein des wahren Menschen darstellt. Über den Jupiter-Zustand der Erdenentwicklung finden sich Darlegungen im Kapitel Nr. 21-B >Homo Coelestis< und im Kapitel Nr. 15-G+J >Kosmische Phänomene<.


Durch eine Lebenshaltung im Sinne des Christusbewusstsein wird mental auch das unbedingt notwendige Bild des Unsterblichen (Himmlischen) Menschen geboren und muss durch die Strahlung der göttlichen Sonne dann wachsen4, worüber sich im Kapitel 21-B weitere Ausführungen befinden.


Nach Darlegungen bei der Prophetin GABRIELE besteht das Christus-Bewusstsein aus den vier ersten Stufen des göttlichen Gesetzes: der Verkörperung göttlicher Ordnung, des Willens, der Weisheit und dem Ernst5. Dies sind vier von sieben göttlichen Eigenschaften, die zur Vollendung erfüllt sein müssen. Über diese sieben Grundkräfte der Schöpfung finden sich nähere Darlegungen im Kap. 63-A >Schicksalshüter<.


Die Auferstehung des Christus-Bewusstseins in den Seelen der Menschen ist überhaupt nur möglich geworden, indem der CHRISTUS im 19. Jahrhundert eine zweite Art der ätherischen Kreuzigung als Opfer auf sich genommen hat, indem er „die schwarze Sphäre des Materialismus“ im Sinne des manichäischen Prinzips in Sein Wesen aufgenommen hat, um sie umzuwandeln. Der CHRISTUS erlitt dabei einen geistigen Erstickungstod, wodurch er jedoch den Menschen das Christusbewusstsein ermöglichte6. Nähere Darlegungen dazu finden sich im Kapitel 41-A >Sonnenfinsternis<.


Im Kapitel 54-H >Wahnsinn oder unendliche Liebe< ist über den Lichtkörperprozess nach Darlegungen von REINDJEN ANSELMI referiert, wo das Christus-Bewusstsein ebenfalls erwähnt wird. Ein Mensch soll dann von dieser Ebene des Christus-Bewusstseins aus dauerhaft funktionieren können, wenn es ihm gelungen ist, das Tor des Erwachens zu durchschreiten (womit eigentlich das Tor des Todes gemeint ist). Es wird dort jedoch auch ausgesagt, dass dies nur wenigen Menschen möglich sein wird, da Viele vorher sozusagen die totale Auflösung des Egos erleben werden und ggf. auch der reale Tod vollzogen wird7.


Die 21 Hz-Vorgabe betrifft jedoch zunächst das komplexere System des Planeten Erde (mit dem Namen „Lady Gaia“ oder „TERRA Xx27“ bezeichnet) und erst im zweiten Schritt die auf ihm lebende Menschheit (von einzelnen Ausnahmen abgesehen). Der Zeitpunkt ist also weiterhin völlig variabel, und sollte es in einigen Monaten oder eher Jahren dann doch so weit sein, dann werden trotzdem keinerlei rosige Zeiten für die Menschheit anbrechen. Auch wenn dies in vielen Botschaften versprochen wird (neben subtilen kritischeren Andeutungen, die aber immer auch in scheinbare Positivität verpackt werden).


Bei JAMES J. HURTAK8 gibt es demgegenüber Darlegungen über noch diverse zahlreich stattfindende Zyklen der Entwicklung auf der Erde, wo alles weiterhin schwierig bleibt und die Dunkelmächte den Kampf noch lange nicht aufgeben werden. Dies wurde sowieso grundsätzlich immer schon von RUDOLF STEINER (um 1920 herum) ausgeführt bezüglich der zukünftigen Kulturepochen9 und der künftigen Zeiträume der Erdenentwicklung10.

Und es gibt bei JAMES J. HURTAK sogar eine Jahreszahl, nach der alles noch 6000 (sechstausend) Jahre dauern wird, bis auf der Erde wirklich ein Friedensreich11 hergestellt sein wird (vgl. auch die Darlegungen im Kap. Nr. 15-H >Kosmische Phänomene<12).


Dabei sind die Darlegungen von JAMES J. HURTAK in >Die Schlüssel des Enoch< nicht einfach religiöse Offenbarungen, sondern moderne wissenschaftliche Ausführungen, die HURTAK von Enoch13 und von Metatron14 vermittelt bekommen hat. Insbesondere Metatron wird immer auch in aktuellen Channelings angeführt. Metatron bezeichnet sich selbst als das Auge Gottes, welches über das Geschehen leuchtet.


Metatron baut das Feld einer goldenen Liebesenergie aus Lemurien15 auf und wird sich an die Lichtarbeiter wenden und ihnen das Lemurische Erbe näher bringen16. Bei HURTAK wird „Metatron“ als sichtbare Manifestation der Gottheit bezeichnet, als Ewiger Herr und „Göttliche Stimme des Vaters“; Schöpfer der äußeren Welten, Lehrer und Führer von „Enoch“ und Schöpfer von >Die Schlüssel des Enoch<17.


JAMES J. HURTAKs Darlegungen wiederum sind keine (oft zerrissen erscheinenden) partiellen Botschaften von dreißig, fünfzig oder 100 verschiedenen Meistern oder Engelwesenheiten oder von Sananda/Jesus usw., sondern eine sehr umfangreiche einheitliche Geistesoffenbarung, die er von der höchsten Thron-Gegenwart Gottes (der Urquelle allen Seins, dem Allmächtigen Vater jenseits des Anti-Universums) erhalten hat. Über den „Aufstieg“ als Zukunft finden sich die entscheidenden Darlegungen dort in dem Schlüssel 31918. Ich selbst habe in meinen autobiographischen Studien speziell in dem Kapitel Nr. 53 >Hoffnung<19 auf JAMES J. HURTAK und >Die Schlüssel des Enoch< Bezug genommen.


Dass die Dunkelmächte auch weiterhin nicht aufgeben, wird selbst in aktuellen Channelings bestätigt, und auch sogar bezüglich der höchsten widergöttlichen Wesenheit Luzifer20 wird von SANAT KUMARA (als dem lebendigen Ausdruck unseres Planetaren Logos, der zugleich das Hohe Selbst von „Lady Gaia“ sein soll) ausgesagt: „Auch wenn jemand glaubt, Luzifer selbst in seiner Energie könnte Hinwendung und Liebe brauchen, soll man sich sagen lassen, dass Luzifer nicht weiß, was Liebe ist. Wenn man sich ihm zuwendet, dann nimmt er dem Menschen seine Energie, doch nimmt er nicht die Liebe wahr“. Nur ein unpersönliches Mitwirken an der Merkabah für Luzifer soll ohne Gefahren sein21.


Am 14. Dezember 2012 gelangte ich an die (schon erwähnte) gechannelte „Erste“ Botschaft von ATOS TU NAH`, der sich als „Logos ungezählter Galaxien“ benennt22. In dieser „Ersten“ Botschaft geht es u.a. darum, dass die Lichtarbeiter sich mit der Tatsache auseinandersetzen müssen, dass sich andere Menschen nicht für den Aufstieg zusammen mit unserem Planeten TERRA Xx27, ja nicht einmal für das Licht entschieden haben. Wie sich nun der Lichtarbeiter zu diesem Faktum stellt, darin kann das Gelingen oder das Scheitern des eigenen Aufstiegs liegen, des Aufstieges in das Licht der fünften Dimensionsstufe des Seins, der ewigen und göttlichen Wirklichkeit.


Weshalb ich dies hier auch referiere, ist ein persönlicher Bezug zu diesem Thema durch eine meiner langjährigsten Freundinnen namens Linda (wir kennen uns jetzt seit über 35 Jahren), die sich nie auch nur einen Funken für spirituelle Dinge interessiert hat. Dass ich trotzdem mit ihr so lange befreundet bin (bzw. war), liegt an ihrer doch außergewöhnlichen dialektischen Persönlichkeit, über die ich mir sehr viele Gedanken gemacht habe, was ich hier aber alles wegen des Umfangs leider nicht schildern kann. Ich habe über Linda bereits in meinem Kapitel Nr. 54-A >Wahnsinn oder unendliche Liebe< verschiedene Darlegungen gemacht23.


Eine Charakterisierung von „dialektischen Menschen“ (welches eine spezifische Bezeichnung für rein weltlich orientierte Menschen ist) findet sich in meiner Autobiographie im Kapitel Nr. 1-A >Einleitung<24 sowie über die „dialektische Naturordnung“ in einer Fußnote zu „Spiegelsphäre“ im Kapitel Nr. 7-D >Tyrannei<25. Diese Charakterisierung werde ich jetzt hier ebenfalls zitieren.


Unter den „dialektischen Menschen“ sind alle Menschen des dialektischen Daseinsfeldes zu verstehen, also alle sieben Milliarden Menschen, die zur Zeit (seit Okt. 2011) auf der Erde leben26, mit Ausnahme der Wenigen (womit überwiegend die sogenannten 144.000 Angehörigen der Sternensaat gemeint sind; siehe Kapitel Nr. 14-B1 >Ursprungsfamilie< und das Kapitel Nr. 51 >Sonderaufstieg), die zwar hier in der Welt sind, jedoch nicht mehr von dieser Welt“.


Wer zu den Wenigen gehört, der muss mindestens über eine unsterbliche Seele verfügen bzw. geistig wiedergeboren sein, also vollständig transfiguriert sein. Neben einer Fußnote im Kapitel Nr. 27-A >Spirituelle Gemeinschaft, in der die Transfiguration beschrieben ist, sind auch in Teil A von >Dez.2012/17< über Transformation ergänzende Darlegungen erfolgt, wobei diese beiden Begriffe mit dem zusätzlichen dritten Wort Transmutation im wesentlichen ähnliches bedeuten. Alle drei Begriffe sind mit ihren leichten Differenzierungen in der Fußnote von Kapitel 27-A erklärt.


Das dialektische Daseinsfeld als unser Lebensfeld ist charakterisiert durch die prinzipielle Offenbarung von Gegensätzen wie z.B. Licht und Finsternis. Der eine Gegensatz folgt unabwendbar auf den anderen Gegensatz, so dass alles fortgesetzt einem Aufgehen, Blühen und Vergehen unterworfen ist, was sich in den Schmerzen, dem Leid, der Krankheit und dem Tod manifestiert. Diese Dialektik27 ist fundamental im menschlichen Blut verankert und treibt den Menschen zu einem begierde-gesteuerten Leben28.


Ein Unterschied zwischen dialektischen Menschen und Angehörigen der Sternensaat besteht z.B. in der Existenz eines Lichtkörpers, welcher bei ersteren noch nicht vorhanden sein soll, sondern erst gebildet werden muss, was im Kapitel Nr. 21 >Homo Coelestis< beschrieben worden ist. Der dialektische Mensch ist der „nicht-spirituelle“ Mensch und er ist in seiner Dualität29 gefangen30.


In dem Buch von JAMES J. HURTAK & DESIREE HURTAK mit dem Titel >Überselbst Erweckung< ist der Zustand der dialektischen Menschen deutlich gemacht anhand einer Geschichte, wie der griechische Philosoph PLATO diese in seinem Buch VII. mit dem Titel >Politeia< beschrieben haben soll. Danach sind die „normalen“ Menschen Gefangenen gleich, die unter der Erde in einer höhlenartigen Wohnung leben. Wenn man diese zwänge, ins Licht zu gehen und ins Licht zu sehen, so würden sie Schmerzen an den Augen haben und wieder in ihre Höhle zurücklaufen.


Den Lichtkindern wird jedoch gesagt, dass sie nicht diesem Pfad der Gefangenen folgen und an Gedanken der Begrenzungen gekettet bleiben sollen. Sondern sie sollen den Schutt und die Illusion dieser physischen Welt überwinden. Dies ist zwar am Anfang nicht leicht; denn alle Menschen haben sich an die Bequemlichkeit der Gefängniszelle gewöhnt. So muss man sich aber ganz langsam an die Kraft des LICHTES gewöhnen und anfangen, in die Richtung des eigenen Überselbstes zu blicken. Dann wird man merken, dass diese unsere Existenzebene eben doch nicht in Ordnung ist, und wir nicht damit zufrieden sein sollten, nur in dieser Realität zu leben31.


In seiner Botschaft sagt ATOS TU NAH` u.a. folgendes aus:

Nun also haben sich viele Menschen auf der Wahrnehmungsebene der jetzigen Erdepoche für den Verbleib auf 3D oder auf 4D entschlossen. … Der Wandel, diese Erhebung, die mit dem Datum 21.12.2012 einen festen und berechtigten Rang in der Menschheitsgeschichte erhalten hat, interessiert diese Menschen nicht. Das gilt es, ganz anzunehmen und zu verstehen. Dabei ist von Bedeutung, dass diese Menschen darüber glücklich sind; sie finden am ´Spiel der Vergänglichkeit` Freude, und sie wollen es sich von niemandem verderben lassen“. Erst recht nicht von hochmotivierten Lichtarbeitern.

Die einzig adäquate Reaktion darauf sei, die Wahl des Einzelnen zu respektieren, sie sogar zu ehren und noch weiterreichend: sie zu heiligen; also diesen Menschen gegenüber Achtung, Frieden und Liebe zu empfinden – aber auch, sie loszulassen.

Dies sind die weisen Aussagen von ATOS TU NAH`.


Ich selbst war erst noch am 07.12.2012 durch ein Treffen mit meiner Freundin Linda (die von ihrem Atheismus niemals abgelassen hat) kurzfristig vor einen entsprechenden Dialog gestellt, bei dem sie von sich aus das Thema insofern ansprach, als sie zu ihrem Geburtstag eine skandinavische Freundin zu Besuch hatte, die ebenso atheistisch wie sie ist. Diese ist jedoch mit einem Mann verheiratet, der jeden Sonntag in die Kirche geht, und es wegen des Glaubens nun schon 40 Ehejahre lang Diskussionen (um nicht zu sagen „Streitigkeiten) gibt. Dies erzählte mir Linda.


Zu Lindas Geburtstag hatte ich ihr eine besonders hübsche (und auch rein materiell „wertvolle) Briefkarte geschrieben, in der ich ihr auf esoterische Weise für das kommende Lebensjahr Glück und Erfüllung usw. wünschte. Es handelte sich (unter anderem) um ein Zitat aus einem spirituellen Buch – und es kam (leider) der Begriff „Heiliges Christ-Selbst“ vor. Ich ahnte eigentlich schon in einem Vorgefühl, dass die Formulierung ein Fehler von mir war und ärgerte mich über mich selbst, dass ich diese Wahl getroffen hatte.


Dieser Fehler verdoppelte sich jedoch, nachdem sie ihrer skandinavischen Freundin die Karte zu lesen gegeben hatte. Obwohl ich nicht dabei gewesen war, merkte ich dies sofort bei dem alleinigen nachträglichen Treffen mit Linda. Denn die skandinavische Frau hatte natürlich nun besonders dagegen gehetzt, während sich Linda sonst toleranter und neutraler dazu gestellt hätte. So aber merkte ich, wie Linda den Erhalt der Karte bewusst ignorierte, und selbst als ich danach fragte, antwortete sie total ausweichend und bedankte sich in keiner Weise. Ich registrierte dies natürlich alles haarklein.


Aus verschiedenen jahrzehntelangen Erfahrungen ist es jedoch so, dass ich normalerweise überhaupt nicht über dieses Thema der Esoterik, Spiritualität oder Religion spreche – allen dialektischen Menschen gegenüber nicht. Und mit spirituell ausgerichteten Menschen habe ich heutzutage überhaupt keinen Kontakt mehr, da ich aus allen diesbezüglichen Gemeinschaften schon lange ausgetreten bin (siehe die Kapitel Nr. 27 >Spirituelle Gemeinschaft<32 und Kap. Nr. 28 >Lichtdienste<33). Ich kenne zwar religiös orientierte Menschen, wo aber jeder ein Gespräch darüber von vornherein vermeidet, was vermutlich das Beste ist, obwohl dies alles irgendwo auch erschütternd ist.


Nun aber hatte Linda indirekt dieses Thema tangiert durch die Eheprobleme der Skandinavierin und mir auch irgendeine Frage gestellt, die ich jedoch nicht mehr weiß. Da ich jedoch leider nicht ganz die Toleranz und Wertschätzung von ATOS TU NAH` atheistischen Menschen gegenüber aufbringe, sagte ich dann zu Linda oberflächlicher- und leichtsinnigerweise aus einem gewissen Ärgernis heraus: Mir sei es ganz egal, ob jemand in der Hölle landen würde oder nicht, was natürlich von mir eine nicht so sympathische und auch unwahrhaftige Aussage war. Ich sagte dies im Grunde doch aus einem gewissen Unmut heraus über die viele sinnlose Liebesmüh, die man sich doch auch mit dialektischen Menschen gibt; und man tatsächlich eigentlich nur latenten Hohn, Spott, Abwertung oder ähnliches und Überheblichkeit der Ungläubigen erntet, wobei wahrscheinlich eine ebensolche Überheblichkeit auch durch die spirituellen Menschen empfunden wird.


So scheute sich Linda auch nicht, auf meinen Satz hin „geistes“-gegenwärtig und selbstbehauptend zu äußern: „Woher weißt Du denn, dass Du nicht auch in der Hölle landest?“ oder eventuell sagte sie sogar: „Na, vielleicht landest Du ja auch in der Hölle!“ Daraufhin antwortete ich gerade noch umsichtigerweise: „Ja, das könne natürlich auch sein“ (oder so ähnlich), um das Thema damit zu beenden, und es nicht doch noch zu einem Eklat kommen zu lassen. Jedoch weiß ich, dass diese ganze Sequenz des Treffens und noch zwei andere Sequenzen allein auf meiner Seite nicht ohne Folgen bleiben werden (und auch real nicht ohne Folgen geblieben sind; Aussage im Nov.2019). So viel zu dem persönlichen Bezug.

Fortsetzung folgt im Newsletter-Kapitel

Dez.2012/17(C)-Nr.2-Glückskinder